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Unglaubliche Geschichte der DDR-Flucht läuft erneut im Fernsehen

Ölsburg Unglaubliche Geschichte der DDR-Flucht läuft erneut im Fernsehen

Ölsburg. Dass die Liebe im wahrsten Sinne des Wortes alle Grenzen überwinden kann, haben die Ölsburger Dieter und Catrin Hennecke am eigenen Leib erfahren: 1984 schmuggelte Dieter Hennecke seine damalige Freundin Catrin zwischen Kofferraum und Rückbank seines Mercedes aus der DDR in die Bundesrepublik. Die spannende Geschichte ihrer Liebe haben beide der PAZ bereits erzählt - im Zuge der Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Mauerfalls, berichten nun auch andere Medien über diese „grenzenlose Liebe“.

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So berichtete die PAZ in der Vergangenheit über die Familie Hennecke.

So sind die Henneckes teil der Dokumentation „Promille, Punk und Poesie“, die am morgigen Freitag, 3. Oktober, ab 18 Uhr auf ZDFinfo gezeigt wird. „Den Arbeitstitel fanden wir zunächst nicht so berauschend, aber als wir erfuhren, dass solch bekannte Persönlichkeiten wie der ehemalige SPD-Bundesvorsitzende Matthias Platzeck, die ehemalige Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler sowie ,Die Prinzen‘-Sänger Sebastian Krumbiegel ebenfalls zu Wort kommen würden, stimmten wir natürlich zu“, erzählt Catrin Hennecke.

In der Doku wird dabei nicht nur die unglaubliche Ost-West-Liebesgeschichte erzählt, ein Hauptanliegen ist es, die DDR zu zeigen, wie sie wirklich war. „So mancher wird dabei ins Staunen kommen“, ist sich die Ölsburgerin sicher. „So ist bestimmt nur wenigen bekannt, dass es auch im Arbeiter- und Bauernstaat eine Punk-Bewegung gab. Sie wurde sogar toleriert - Abweichler aber natürlich strengstens überwacht und oft auch bestraft.“

Die Dokumentation zeigt zudem, dass die Jugendlichen in der DDR für ihr Leben gerne tanzen gingen. Die Auftritte der Live-Bands sowie das Abspielen von Platten durch die damals sogenannten „Schallplattenunterhalter“ wurden aber natürlich reglementiert. Mindestens 60 Prozent der auf allen Tanzveranstaltungen, im Radio oder Fernsehen gespielten Musikstücke sollten aus DDR-Produktionen oder aus anderen sozialistischen Ländern sein. „Auch wie diese Auflagen mit List und Tricks umgangen wurden, erklärt der Film auf humorige Weise“, sagt Hennecke.

Doch nicht nur bei ZDFinfo werden die Ölsburger zu sehen sein, auch die Zeitschrift „Laura“ hat sich für die Henneckes interessiert. In der aktuellen Ausgabe wird die Liebesgeschichte nochmals nacherzählt.

mu

  • Die Dokumentation mit Dieter und Catrin Hennecke aus Ölsburg ist am morgigen Freitag, 3. Oktober, ab 18 Uhr auf ZDFinfo zu sehen.
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