Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Ungewöhnlich: 29 Störche „pausierten“ in Ölsburgs Feldmark

Ilsede Ungewöhnlich: 29 Störche „pausierten“ in Ölsburgs Feldmark

Ölsburg. Eine erstaunliche Entdeckung hat Hans Gottschalk aus Ölsburg gemacht: Eine riesige Ansammlung von Störchen hat er in der Ölsburger Feldmark gesehen.

Voriger Artikel
Jugendamt: Bessere Ergebnisse bei Alkohol-Testkäufen in Ilsede und Lahstedt
Nächster Artikel
Ilsede: Caren Miosga spricht beim Festakt

Ungewöhnlicher Besuch in der Ölsburger Feldmark: PAZ-Leser Hans Gottschalk fotografierte Störche, die hier offensichtlich nach Futter suchten.

„Das waren insgesamt 29 Störche“, sagt der erstaunte Ölsburger Gottschalk. Weil es sich um so eine Menge handelte, hat er nachgezählt - und auch Fotos gemacht, auf denen er aber alle Störche aber nicht ablichten konnte. „Ich habe hier noch nie Störche gesehen, geschweige denn so viele“, sagt Gottschalk. Durch den Starkregen hatten sich auf dem Feld große Pfützen gebildet. „Daraufhin war wahrscheinlich viel Fressbares für die Störche vorhanden“, vermutet der Ölsburger.

Die PAZ fragte bei dem Peiner Vogelkundler Professor Hans Oelke nach, wie es zu einer solchen Ansammlung kommen konnte.

„Das dürften Zug-Ansammlungen von Jungstörchen zur Herbstzeit sein“, erklärt der Biologe. Die Vögel sammeln sich für etwa einen Tag bevor sie ins Winterquartier nach Spanien und Nordafrika oder in den südlichen Sudan und nach Ägypten fliegen. Der Flug dauert ein bis drei Monate - je nach Flugziel, fügt Weißstorchbetreuer Georg Fiedler hinzu, der auch für das Peiner Land zuständig ist. „Das ist jetzt die Zugzeit, vor allem für Jungstörche. Ältere Tiere ziehen erst später los, wenn sie ihren Energiehaushalt aufgefüllt haben. Die Jungen dagegen warten nur auf das geeignete Wetter, da sie für ihren Flug Thermik nutzen.“ Oft lassen sich die Vögel dann auf Feldern nieder, um noch einmal zu fressen. Besonders nach Regenfällen kommen Futtertiere wie Regenwürmer an die Oberfläche.

Manchmal fressen Störche sogar Getreide von Stoppelfeldern, sagt Professor Oelke. Er glaubt zudem: „Die Anzahl der Störche lässt darauf schließen, dass es nicht nur Vögel aus dem Peiner Raum, sondern aus einem weiteren Gebiet sind“, so Oelke.

sip

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung