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Umformerstation: Hüttenhistorie und Brägenwoost Bratters

Ilsede Umformerstation: Hüttenhistorie und Brägenwoost Bratters

Ilsede. Wenn Klaus-Henning Großpietsch über den Alltag auf der Ilseder Hütte erzählt, gerät er ins Schwärmen. Kein Wunder, er hat selbst dort 14 Jahre nach dem Studium mit Schmelzern an den riesigen Hochöfen gearbeitet, den Weg vom Erz zum Eisen hautnah begleitet. Sogar einen tödlichen Unfall habe er damals miterlebt, erzählt der Vorsitzende des Fördervereins „Haus der Geschichte“. Dieser Verein hat jetzt die Hüttenausstellung im Keller der Umformerstation fertiggestellt. Sie kann besichtigt werden, am kommenden Donnerstag, Christi Himmelfahrt. Dann feiert der Verein dort mit dem Brägenwoost Bratters Orchester und hat noch viele weitere Aktionen organisiert. Der Eintritt ist frei.

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Dieter Almeling und Klaus-Henning Großpietsch (r.) zeigen Stücke der Ausstellung in der Umformerstation.

Quelle: sip

Los geht es um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Erdgeschoss der Umformerstation auf dem Hüttengelände. Ab 12 Uhr geben die Musiker dann legendäre Jazz-Klassiker zum Besten. Mit von der Partie ist auch die Trommelakademie unterm Kugelwasserturm, Ponyreiten wird angeboten und der Künstler Fritz Lutz stellt im benachbarten Meisterhaus Kunstwerke von drei Künstlerinnen zum Thema „Textil und Stil“ aus. Grillgut und Getränke stehen bereit und bei gutem Wetter können Besucher den Disc-Golf-Parcour nutzen.

Hintergrund der Einladung: „Wir möchten den Besuchern zeigen, wie weit die Umbauarbeiten in der Umformerstation fortgeschritten sind und sagen Danke für die Unterstützung bei der Einrichtung der Industrieausstellung“, so Großpietsch. Zwar soll die mit vielen Spenden geförderte Ausstellung im Erdgeschoss erst frühestens Ende 2014 zu sehen sein (PAZ berichtete), die Ausstellung im Keller bietet aber schon jetzt großflächige Info-Bildtafeln, originales Hüttenwerkzeug, wie eine Schöpfkelle für Schlacke und Schutzanzüge, sowie Erzproben und vieles mehr. Auch ein Film über die Hochofen-Arbeit aus den 1970er Jahren wird gezeigt. Genauere Auskünfte geben die Vereinsleute am Donnerstag gerne - und kommen bei den zu erwartenden 800 Besuchern wohl kaum aus dem Schwärmen heraus.

Auch außerhalb der Veranstaltung am Donnerstag, 29. Mai, kann die Ausstellung besucht werden. Kontakt: Manfred Vorberg, Tel. 05172/4820.

sip

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