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USA-Austauschjahr: „Alle sind aufgeregt, wenn es mal ein bisschen regnet“

Ilsede USA-Austauschjahr: „Alle sind aufgeregt, wenn es mal ein bisschen regnet“

Groß Bülten. Von Groß Bülten in die große weite Welt: Für zehn Monate tauscht PAZ-Mitarbeiterin Celine Wolff die Beschaulichkeit der Ilseder Ortschaft mit dem Trubel in Kalifornien. In der PAZ berichtet sie regelmäßig davon.

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Celine (mit grüner Jacke) und ihre Klasse.

Quelle: oh

Neues Jahr, neues Glück und wieder eine neue Familie - so bringt Celine Wolff die vergangene Wochen auf den Punkt. „Aus organisatorischen Gründen musste ich nochmal die Familie wechseln, worüber ich allerdings sehr froh bin, denn sonst hätte ich meine jetzige Familie, bei der es sich anfühlt, als wohne ich hier schon ewig, nie kennengelernt“, erzählt die Groß Bültenerin. „Vielleicht liegt das ja daran, dass ich jetzt einen großen Gastbruder habe, der meinen Zwillingsbruder, den ich schon sehr vermisse, ein bisschen ersetzt.“

In Amerika hat für die Gastschülerin nun das zweite Schulhalbjahr begonnen. „Mit dem Start des zweiten Semesters starte ich auch neu in einer neuen Klasse. Endlich bin ich in Leadership“, freut sich die Groß Bültenerin. „Wir organisieren Rallyes, bei denen sich alle Schüler in der Sporthalle versammeln und Spiele spielen. Außerdem planen wir verschiedene Tanzveranstaltungen, ehren die Sportler, schmücken die Veranstaltungsorte und haben jede Menge Spaß.“

Ein Höhepunkt der vergangenen Wochen war sicherlich der Ausflug nach Santa Cruz zusammen mit den anderen Austauschschülerinnen aus der High School - Mina aus Norwegen und Amanda aus Brasilien. „Wir waren in einem kleinen Freizeitpark direkt am Wasser. Wir sind zwar nicht in die Fahrgeschäfte reingegangen, aber es war einfach mal schön, die Idylle am herrlichen Strand zu genießen, die Momente mit ganz vielen Bildern festzuhalten und danach im Outlet zu shoppen“, erzählt die Groß Bültenerin. „Das Wetter war perfekt - ein bisschen wie Sommerwetter in Deutschland. Dafür, dass es Januar ist, ist es hier viel wärmer als normalerweise.“

Doch die Sommerwärme hat auch ihre Tücken. „Seit ich hier bin, hat es nur zwei- bis dreimal geregnet. Dementsprechend ist alles trocken und braun und die Feuer breiten sich aus“, erzählt Celine. „Da mein Wohnort im San Joaquin Valley liegt, also von Bergen umgeben ist, sind wir hier auf Regen angewiesen, sonst wird die Luft immer dreckiger. Kein Wunder, dass hier alle ganz aufgeregt werden, wenn es mal ein kleines bisschen regnet.“

cw

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