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Traumhaus für Acanthus

Klein Ilsede Traumhaus für Acanthus

Ein wichtiger Schritt ist getan: Auf ihrer Suche nach einem geeigneten Haus für eine Wohneinrichtung mit Werkstatt für Menschen mit Behinderung ist die Gruppe um Renate und Glen Plew vor der eigenen Haustür in Klein Ilsede fündig geworden: Der Hof der Familie Ahrens wäre ein ideales Objekt.

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Haben ein Traumhaus gefunden (von links): Renate, Glen und Tadeus Plew, Ursula Schäfer, Sylvie Dudek und Barbara Mai.

Quelle: sip

Lange Zeit haben die Plews vergeblich nach einem Arbeitsplatz für ihren behinderten Sohn Tadeus gesucht. Schließlich entschlossen sie sich gemeinsam mit Freunden, Ärzten, Sonderschullehrern und Pädagogen bis 2011 eine eigene Einrichtung mit musikalisch-pädagogischem Schwerpunkt zu gründen. Dafür haben sie den Verein Acanthus gegründet.

Der Klein Ilseder Hof wäre ein Glücksgriff für den Verein. Ahrens wollen verkaufen, nachdem die Familie über Generationen hier wohnte: „Meine Söhne leben anderswo“, erklärt Edith Ahrens. „Es gibt noch andere Interessenten, aber wir würden gerne an den Verein verkaufen, damit viele Menschen in den Genuss des schönen Hofes kommen“, sagt sie.

Das insgesamt 8500 Quadratmeter große Grundstück verfüge über ein Wohnhaus und eine Extra-Wohnung, die genug Platz für Bewohner und Betreuer biete. Dazu kommen zwei Scheunen, die als Werkstatt, Café sowie Musik- und Veranstaltungsräume genutzt werden könnten. Ein großer Garten mit Stall bietet Platz für Tiere, die das pädagogische Programm erweitern sollen. Etwa 230 000 Euro würde das gesamte Grundstück kosten.

Bislang ist das ehrgeizige Projekt noch ein Traum – nur mit Unterstützung des Landes kann Acanthus es finanzieren: „Wir schätzen die Projekt-Gesamtkosten auf etwa 1,5 Millionen Euro – zwei Drittel würde das Land übernehmen, teilweise als Darlehen. Das andere Drittel müssen wir finanzieren“, erklärt Plew – etwa mit Spenden, Wohngeld-Einnahmen, oder Erlös im öffentlichen Café. Einen Bedarf von 123 Bewohnern und Werkstätten-Nutzern sei ermittelt.

Zurzeit arbeiten die Vereinsmitglieder an dem Einrichtungs-Konzept, einen Teil haben sie bereits beim Sozialamt in Hildesheim vorgestellt – „das wurde gut angenommen“, erklärt Plew. Nun fehle noch das Konzept für die Werkstatt. Im Mai werde die Finanzierung beraten. „Wenn es gut geht, können wir im Sommer anfangen umzubauen.“ Dafür ebenso wie für das Drittel Eigenleistung sucht Acanthus Sponsoren.

Spenden gehen an: Volksbank Peine, BLZ 25260010, Kontonummer 16270100, Stichwort „Acanthus“. Weitere Informationen gibt es unter 05171/ 55836.

sip

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