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„Träff“ ist endlich wieder Treffpunkt

Groß Bülten „Träff“ ist endlich wieder Treffpunkt

Frische Farbe an den Wänden statt brauner Brühe auf dem Boden: Monatelang haben vier ehrenamtliche Jugendleiter den „Träff“ in Groß Bülten von Wasserschäden befreit. Jetzt stellten sie das Ergebnis vor.

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Erste Besucher nach monatelanger Renovierung: Spender, Politik und Verwaltung besichtigten den Groß Bültener „Träff“.

Quelle: cb

Ilsede-Groß Bülten. „Mit neuem Leben“ soll der „Träff“ in Groß Bülten nach den Worten von Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) in Zukunft wieder gefüllt werden. Nachdem der gemeindeeigene Jugendkeller bei der Grundschule ein paar Mal mit Grund-, Regen- oder Abwasser anstatt mit Jugendlichen gefüllt war, hatte ihn das Sprecherteam mit Hilfe von Firmen- sowie Privatspendern und Sponsoren komplett sanieren müssen. Jetzt stellte das Team Spendern, Politikern und interessierten Bürgern den frisch renovierten Treffpunkt für Jugendliche vor.

Es wird noch Geld benötigt

„Bis spät in die Nacht haben wir hier oft gearbeitet“, schildert Janet Gebhard vom Sprecherteam die vergangenen Monate. Nach Feierabend und an den Wochenenden hat sie gemeinsam mit Katharina Stritter, Oliver Falbe, Michael Gebhard und Jugendlichen aus dem Ort den übel mitgenommenen „Träff“ wieder fit gemacht. Für diese ehrenamtliche Leistung war ihnen der Dank aus der Ilseder Gemeindepolitik sicher: „Ich freue mich, dass Ihr in das wilde Tohuwabohu wieder Ordnung gebracht habt“, sagte Brandes bei der Eröffnung.

Insgesamt 1565 Euro wurden gespendet, dazu Möbel und Baumaterialien, rechnete Ilse Schulz (FBI) vor, die sich für den Wiederaufbau des „Träffs“ engagiert hatte. Von einem Großteil des Geldes, nämlich 1440 Euro, wurde eine neuen Küche gekauft, die das Ölsburger Küchen-Areal zum Freundschaftspreis verkauft und kostenfrei montiert hatte.

„Der größte Dank gilt dem Sprecher-team“, sagte Martina Birke (SPD) im Namen der SPD/Grüne/Rohne-Gruppe. Für die Zukunft wünschte sie alles Gute. „Da nun Jugendpfleger Axel Plagge Unterstützung von Nicole Hahn hat, kann er öfter mal vorbeikommen.“ Auf Antrag der SPD-Fraktion arbeitet Hahn seit November 2008 im Badehaus.

Doch noch ist nicht alles erledigt und abbezahlt: In den kommenden Wochen soll dekoriert werden und der neue Computer muss noch abbezahlt werden: Einnahmen der nächsten Hobbykunstausstellung in der Ilseder Mensa Mitte November fließen in den „Träff“.

Nun hoffen alle Beteiligten, dass weitere Wasserschäden ausbleiben. Ganz ergründen konnte man die Überschwemmungen trotz mehrmaliger Untersuchungen noch nicht, sagt Otto-Heinz Fründt von der Verwaltung. „Wenn wir das Problem lokalisieren könnten, wäre uns sehr geholfen. Jetzt werden wir werden zumindest die Rückschlagklappe des Toilettenabflusses regelmäßig warten.“

sip

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