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Tag des offenen Denkmals: Rittergut erstmals dabei

Ilsede-Oberg Tag des offenen Denkmals: Rittergut erstmals dabei

Ilsede. „Gemeinsam Denkmale erhalten“ ist das diesjährige Motto des bundesweit stattfindenden Tags des offenen Denkmals. In der Gemeinde Ilsede stehen den Besuchern am Sonntag, 11. September, drei zu besichtigende Stationen zur Auswahl: In Oberg sind es das Rittergut sowie der Bismarckturm, in Klein Ilsede ist es die Gruft.

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Tag des offenen Denkmals: In Oberg sind das Rittergut (im Bild) und der Bismarckturm dabei, in Klein Ilsede kann die Gruft besichtigt werden.

Quelle: Isabell Massel

Der Rittergut Oberg nimmt erstmals aktiv am Tag des offenen Denkmals teil. Der Hausherr bietet am Sonntag jeweils um 11, 13 und 15 Uhr eine Führung durch den Gutspark an. Um 12 und 14 Uhr gibt es ein Kleinkonzert: Im Gutspark spielen Frank Weber, Yina Liu, Kati Berryman (Querflöte), Luise Steinbrink (Violoncello) sowie Marlene Warstat und Clara Wink (Cello). Sie alle gehören dem Verein „KinderKlassik.com“ aus Braunschweig an. Zum Thema „Minnesänger und Eilhart von Oberg“ gibt es um jeweils 12.30, 14.30 und 16 Uhr einen Vortrag im Isoldesaal des Ritterguts.

In der Reithalle erwartet die Gäste eine Ausstellung, in der es um die Herren derer von Oberg und ihre Beziehung zu Kultur und Politik geht. Alte Ackergeräte stehen im Vorbereich zum Gutspark. Frank Graue zeigt den Besuchern seinen Lanz Bulldog, auf dem außerdem kleinere Fahrten möglich sind. Die Grillbude auf dem Gutshof sorgt mit Getränken und Essen für die nötige Stärkung. Da die Örtlichkeit überdacht ist, findet die Veranstaltung bei jedem Wetter statt.

Den über 100 Jahre alte Bismarckturm auf dem Oberger Lahberg können die Gäste zwischen 11 und 17 Uhr besichtigen. Errichtet wurde der Turm im Jahr 1915 anlässlich des 100. Geburtstags des deutschen Kanzlers Otto von Bismarck. Da es für den aus mit Schlacke gefülltem Beton gebauten Turm nie eine wirkliche Nutzung gab, verfiel er mit der Zeit - der Heimatverein setzte ihn wieder instand.

Die Gruft unter der Kirche in Klein Ilsede wurde erst kürzlich saniert. Nun können sie die Besucher am Sonntag im Rahmen des Tags des offenen Denkmals besichtigen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird die Gruft für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Erstmals nutzte die Familie der Freiherren von Schwicheldt ab etwa 1600 die Grabstätte. Insgesamt befinden sich in der Gruft 16 sehr gut erhaltene Särge sowie Fragmente eines 17. Sarges.

dn

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