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Syrischer Flüchtling kochte mit Acanthus-Bewohnern

Klein Ilsede Syrischer Flüchtling kochte mit Acanthus-Bewohnern

Klein Ilsede. Integration wird auf dem Acanthus-Hof Klein Ilsede groß geschrieben, und so beschränkt sich dies in der sozialtherapeutischen Einrichtung nicht nur darauf, Menschen mit geistiger Behinderung ein weitgehend selbständiges Leben zu ermöglichen.

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Der Acanthus-Hof in Klein Ilsede: Hier gestaltete der Flüchtling Allam Fahd einen „Syrischen Abend“ mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Quelle: Antje Ehlers

Seit dem 1. Juni ist dort nämlich der Syrer Allam Fahd beschäftigt, der auf dem Acanthus-Hof im Rahmen seines Integrationskurses ein Praktikum absolviert.

Fahd ist vor acht Monaten aus seiner Heimat geflohen. Dort hatte er Psychologie mit Abschluss zum Bachelor studiert, hier muss er jedoch wieder neu anfangen, sein Leben neu gestalten. Im Rahmen seines Praktikums auf dem Hof ist er für die Freizeitgestaltung mit den jungen Menschen zuständig. Er ist bereits voll in das Leben auf dem Acanthus-Hof einbezogen, Ängste in der Annäherung gab es von beiden Seiten keine. So ist die Idee entstanden, einen „Syrischen Abend“ für Bewohner und Gäste zu organisieren.

Einen ganzen Tag lang standen Fahd und Anke Geißler, Betreuungsfachkraft und eine der „guten Seelen“ des Hauses, in der Küche und haben zahlreiche syrische Spezialitäten zubereitet. „Auch die Bewohner freuten sich über die Abwechslung und halfen mit, sowie es ihren Fähigkeiten entsprechend möglich war“ so Tristan Plew, Geschäftsführer des Vereins Acanthus. Es entstand eine lange, schön dekorierte und reich gedeckte Tafel mit vielen Köstlichkeiten wie Hummus, Schafskäse-Salat, Fladenbrot, Falafel, Taboulé sowie einigem mehr und bot allen Anwesenden einen Einblick in die gesunde, bunte und schmackhafte syrische Küche, in der Knoblauch und glatte Petersilie nicht fehlen dürfen.

Im Verlauf des weiteren Abends wurde gemeinsam gesungen und sich rege unterhalten. Erst spät beendete ein Johannisfeuer die Zusammenkunft.

  • Seit dem 1. Juli 2013 ist der Acanthus-Hof Wohnort und Zuhause für Erwachsene mit Behinderung. Hilfe wird nach eigenem Bekunden dort geleistet, wo Hilfe notwendig ist. Mitten im Ort und mitten in der Natur: Das bedeute beste Integrationsmöglichkeiten in das örtliche Geschehen „und Lebensqualität pur für die Bewohner der sozialtherapeutischen Einrichtung“.

von Antje Ehlers

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