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Syrien sehen, hören und schmecken

Stellmacherei Syrien sehen, hören und schmecken

In Gadenstedt gab es hautnah Informationen über Syrien: Der syrische Kameramann Rawad Bohsas zeigte seinen sehr emotionalen Film „Damaskus - Hauptstadt des Jasmins“, der jetzt in der Alten Stellmacherei in Gadenstedt gezeigt wurde.

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Rawad Bohsas diskutiert mit dem Publikum.

Gadenstedt. Syrien vor dem Krieg erleben mit allen Sinnen: Die Veranstaltung des Vereins „Ilsede hilft“ fand an zwei ausgebuchten Abenden statt. Die Gäste wurden mit einem syrischen Vorspeisenteller begrüßt. „Bohsas verdeutlicht in seinem Film, dass Menschen vieler Religionen friedlich in Syrien miteinander gelebt haben“, schildert Marcus Seelis von „Ilsede hilft“. Es sei ein weltoffenes und modernes Land gewesen, das nun zerstört ist.

Zur Pause wurde ein Imbiss mit Weinblättern und Teigrollen gereicht - „diesen hatten Geflüchtete aus Klein Ilsede für die Gäste vorbereitet“, berichtet Karin Senger, die den Abend mit organisierte. So gestärkt ging es in die Diskussion des Gesehenen. Moderiert von Regisseur Bohsas selbst, der erst 14 Monate in Deutschland ist, wurden die Hintergründe, aber auch die Situation der Geflüchteten in Deutschland diskutiert.

Rawad Bohsas und sein Onkel spielten zum Abschluss traditionelle und moderne syrische Musik, mal heiter und optimistisch, mal traurig. „Dass die Alte Stellmacherei an zwei Abenden voll ausgebucht war, zeigt das Interesse der Ilseder an den Menschen in Syrien“ sagt Seelis. Diese beiden Abende seien ein Dankeschön an alle gewesen, die weder ihre Augen und Ohren noch ihr Herz verschlossen haben, als das Thema Flüchtlinge nicht mehr nur ein Wort war, sondern Realität wurde.

Hamad Al Jammal, der mit seinen Freunden die Gerichte zubereitet hatte, freute sich über das große Interesse der Besucher - und er lobte den Film: „Es war ein Spiegel unseres Lebens; das sind die Syrer.“

sip

• Das Spendenkonto des Vereins Ilsede hilft e.V. ist: DE32 2525 0001 0083 2107 32, www.ilsede-hilft.de.

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