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Süßer Nattern-Nachwuchs an der Realschule Groß Ilsede

Ilsede Süßer Nattern-Nachwuchs an der Realschule Groß Ilsede

Groß Ilsede. Große Aufregung in der Groß Ilseder Realschule kurz vor den Ferien: In der Reptilien-AG gab es Schlangennachwuchs - und nach den dramatischen „Geburtswehen“ hatte damit eigentlich keiner mehr gerechnet. Doch der Reihe nach.

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Babynatter „Sweety“ fühlt sich augenscheinlich pudelwohl auf dem Zellstoff-Bett.

Um vier Kornnattern kümmern sich die Schüler der Reptilien-AG. „Kornnattern sind nicht gerade eine bedrohte Tierart, aber sie sind sehr nützlich, weil sie die Mäuse aus den Getreidelagern wegfangen können“, sagt Chiara Leufke, die zu Hause selber Schlangen züchtet. Mutterschlange „Tweety“, die für ihr ungeschicktes Fressverhalten berühmt ist, hatte insgesamt 15 Eier gelegt. „Wir waren darauf vorbereitet und hatten ein Nest für sie gebaut“, erzählt Larissa Thieltges. „Außerdem haben wir uns im Internet schlau gemacht, wie man einen Brutinkubator selber bauen kann.“

Dieser war dann auch ausgiebig erprobt und stand bereit. In einer Plastikschüssel haben die Schüler Wasser mit einem Aquarienheizstab auf etwa 30 Grad gebracht und darin eine zweite Plastikschale mit einem Deckel und feuchter Erde für die Eier schwimmen lassen.

„Es dauerte dann aber doch alles sehr sehr lange und ein Ei nach dem anderen schrumpelte ein“, sagt Paul Felix Welge „Zum Schluss blieb nur noch ein Ei übrig. Keiner machte sich eigentlich noch irgendwelche Hoffnungen.“ Doch als die Schüler dann eines Morgens in die Schule kamen, schlängelte sich eine süße, kleine Schlange in der Schale herum. Die Mädchen und Jungen konnten es kaum glauben und sind sofort zu Schulleiterin Sigrun Neckel gelaufen, um ihr voller Stolz den Zuchterfolg zu zeigen.

Dann musste natürlich auch ein Name her. „Sweety“ wurde der Nattern-Nachwuchs getauft - passend zum Namen der Mutterschlange. „Wir hoffen nun alle, dass Sweety bald zu fressen anfängt“, sagt Torben Kluske und fügt mit einem Schmunzeln an: „Hoffentlich stellt sie sich dabei ein bisschen geschickter an als ihre Mutter.“

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