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Südkreis-Grüne sprechen sich gegen das umstrittene Gas-Fracking aus

Ilsede/Lahstedt/Lengede Südkreis-Grüne sprechen sich gegen das umstrittene Gas-Fracking aus

Kreis Peine. Auch aufgrund von Quecksilberfunden nahe der Gasbohrplätze im niedersächsischen Söhlingen vor wenigen Tagen (PAZ berichtete) ist das umstrittene Gas-Fracking abermals in die Schlagzeilen geraten. Der Ortsverband Fuhsetal von Bündnis 90/Die Grünen hat auf seiner Mitgliederversammlung nun einstimmig eine Resolution gegen Fracking verabschiedet.

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Hierzulande noch in der Diskussion, jenseits des Atlantiks gängige Praxis: Diese Fracking-Anlage fördert auf dem nordamerikanischen Kontinent Gas aus Schiefergestein.

Zur Erklärung: Bei der Fracking-Technologie wird Gestein in 1000 bis 5000 Metern Tiefe unter Einsatz eines Gemisches aus Wasser, Sand und Chemikalien mit hohem hydraulischen Druck aufgebrochen, um das Gas zu fördern (siehe Stichwort). „Diese Verpressung von Chemikalien ist mit unkalkulierbaren Risiken verbunden und muss im Sinne einer nachhaltigen Politik verhindert werden“, sagt Stefanie Weigand, Sprecherin des Grünen-Ortsverbandes Fuhsetal, der die Gemeinden Ilsede, Lahstedt und Lengede umfasst. „Daher fordern wir, von jeglichen Plänen für Fracking Abstand zu nehmen und rufen die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen dazu auf, den Plänen dazu entschieden entgegenzutreten.“

Die Fuhsetaler-Grünen fordern die konsequente Umsetzung der Energiewende. Von fossilen Brennstoffen solle sich getrennt und der Ausbau erneuerbarer Energien stärker gefördert werden. „Die Drohung Russlands, die Ukraine und damit Europa von der Gasversorgung abzuschneiden, zeigt, dass die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen Konflikte zwischen einzelnen Ländern verschärft“, ist Weigand überzeugt. Fracking als Sicherung der Energieversorgung sei nicht akzeptabel. Der Weg hin zu zukunftsweisender Energiepolitik könne nur über erneuerbare Energien führen.

„Wir in der Region Peine müssen uns schon verstärkt mit den Altlasten atomarer Nutzung durch die räumliche Nähe zu Schacht Konrad, die Asse und Gorleben auseinandersetzen. Wir sind nicht gewillt, die unabsehbaren Folgen von Fracking für das Grundwasser sowie potenzielle geothermale sowie geologische Konsequenzen zu tragen und fordern daher einen Stopp der Frackingpläne nicht nur für unsere Region und das Land Niedersachsen, sondern für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland“, erklären die Südkreis-Grünen.

mu

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