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Stromausfall: 1750 Einwohner saßen im Dunkeln

Bülten Stromausfall: 1750 Einwohner saßen im Dunkeln

Bülten. Einen Stromausfall gab es am Montagabend in Bülten. Gegen 19.40 Uhr wurde es schlagartig dunkel im gesamten Ort. Rund 1750 Bültener waren betroffen. Der Grund für den Stromausfall: Ein Kabeldefekt.

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In Bülten gab es am Montagabend einen Stromausfall. Schuld waren laut Avacon defekte Kabel.

Quelle: A

Renate Gollasch hatte gerade zum Telefon gegriffen, als die Leitung plötzlich tot war. „Es war alles weg“, schildert die 73-Jährige, „und dunkel - da merkt man erst, wie wichtig Strom ist.“ Dabei sei es bereits der dritte Stromausfall innerhalb von 14 Tagen gewesen. „Einmal war der Strom nur ganz kurz weg, ein weiteres Mal ein paar Minuten.“ Nun dauerte der Stromausfall über eine Stunde.

Ein Zeitraum, den die Bültener aber durchaus zu nutzen wussten: „Halb Bülten stand auf der Straße, die Leute haben sich wieder Guten Tag gesagt und sich gefreut, die Nachbarn mal wieder zu sehen“, schildert Bärbel Gollasch mit einem Lachen. Die 75-jährige ehrenamtliche Bültener Büchereileiterin überbrückte die Zeit des Stromausfalls, indem sie im schummrigen Rest-Tageslicht im Garten noch etwas zu lesen versuchte.

Gegen 20.30 Uhr hatten dann die ersten Bültener wieder Strom, teilt Avacon-Sprecher Ralph Montag auf PAZ-Anfrage mit. „Wir haben zwei Monteure rausgeschickt, die vor Ort zwei Fehler an den Trafostationen zwischen den Straßen An der Buchenforst und Glückaufstraße sowie zwischen Dammweg und Hinter der Schule festgestellt haben“, schildert er. Diese Streckenabschnitte seien dann ausgeschaltet, die Stromversorgung des Ortes über Nachbarleitungen sichergestellt worden. Gegen 21 Uhr hatten dann auch alle anderen Bültener wieder Strom.

„Gestern war dann ein Kabel-Messwagen vor Ort“, erklärt Montag. Dieser ermögliche es, die Defekte der Erdkabel genau zu lokalisieren. Die beschädigten Leitungen sollen so schnell wie möglich repariert werden. Wie genau es zu dem Defekt gekommen ist, konnte der Sprecher gestern noch nicht sagen.

„Wir bedauern die Störung und bitten um Verständnis für die Unannehmlichkeiten“, so Montag. „Es wurde so schnell wie möglich versucht, die Ortschaft wieder zu versorgen.“

mir

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