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Sternsinger sammelten 17 500 Euro

Groß Ilsede Sternsinger sammelten 17 500 Euro

Groß Ilsede. „Gottes guter Segen sei mit euch...“: Als die kleinen und größeren Sternsinger ihr Segenslied in der katholischen St.-Bernward-Kirche anstimmen, wird es im Gotteshaus noch besinnlicher als sonst.

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Die Sternsinger.

Quelle: oh

Ilsede. Denn genau diesen Segen haben die gut 100 Kinder und Jugendlichen in zahlreiche Häuser und Wohnungen in der weit verzweigten Kirchengemeinde gebracht - und Regen und Sturm getrotzt.

Dabei wurden wieder Spenden für Kinder in Not gesammelt. Genau 17 501,53 Euro brachten die Sternsinger zu ihrem Rückkehr-Gottesdienst wieder mit.

„Wir konnten damit das Ergebnis in der Gemeinde mit den Kirchorten Ilsede, Steinbrück, Lengede und Hohenhameln noch mal um über 1000 Euro steigern“, betont Judith Heimann, Mitorganisatorin der Aktion. Vor allem freut sie sich, dass sich nicht nur katholische, sondern auch evangelische Kinder beteiligt haben und als Caspar, Melchior und Balthasar - wie die drei Könige der Überlieferung nach heißen - von Haus zu Haus gezogen sind: „Das zeigt die gute Zusammenarbeit unserer Kirchen, wenn es darum geht anderen zu helfen.“

In diesem Jahr steht die Aktion Dreikönigssingen unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“. So bekommt zum Beispiel auf den Philippinen jedes dritte Kind nicht genug zu essen oder ist zu einseitig ernährt. Dieser Mangel hat schwerwiegende Folgen: Die Kinder können sich nicht normal entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten. Hier setzt die Sternsingeraktion an - unter anderem für eine ausgewogene Schulspeisung für Kinder.

Doch nicht nur in Häuser und Wohnungen haben die Sternsinger den Segen gebracht. „Wir waren auch in Altenheimen“, berichtet die achtjährige Anna-Greta: „Die alten Leute haben sich ganz doll gefreut, dass wir dort gesungen haben.“

Für Pfarrer Thomas Mogge gehört auch das zur Aktion: „Die Könige feiern dort, wo sie hingehen, einen kleinen Gottesdienst. Sie singen, sie beten, sie erzählen die frohe Botschaft des Weihnachtsfestes weiter.“ Gerade für Menschen, die keine Angehörigen in der Nähe haben, ist allein das ein wahrer Segen.

Natürlich gab es für die Könige im Alter zwischen drei und 16 Jahren eine Belohnung: eine kleine Party mit Hot Dogs, Eis und einem Film. Auch die Kirche St. Bernward selbst ziert nun ihr Segensspruch: 20*C*M*B*15. Oder in Langfassung: „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“.

sip

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