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Sternsinger sammeln 20 000 Euro für Kinderdorf

Ilsede Sternsinger sammeln 20 000 Euro für Kinderdorf

Ilsede. Gut 100 Kinder und Jugendliche der St.-Bernward-Gemeinde haben den Segen Gottes in zahlreiche Häuser und Wohnungen in der weit verzweigten Kirchengemeinde zwischen Ilsede, Lengede, Steinbrück und Hohenhameln gebracht. Als Sternsinger waren sie seit dem zweiten Weihnachtstag unterwegs.

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Die Sternsinger haben 20 000 Euro für ein bolivianisches Kinderdorf gesammelt.

Quelle: oh

Nun sind sie zurückgekommen. Im Gepäck: Viele Kilometer, viele Begegnungen und ein neues Rekordergebnis. Genau 20 000 Euro und zwei Cent haben sie an Spenden für Kinder in Not gesammelt. Gut 2000 Euro mehr als im Vorjahr.

Dieses Mal gab es für die Sternsinger der Gemeinde St. Bernward einen besonderen Motivationsschub: Das die bundesweite Aktion Dreikönigssingen tragende Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ hatte Bolivien als Beispielland auserkoren. Leitgedanke: „Respekt für dich, für mich und andere - in Bolivien und weltweit.“

„Gerade mit Bolivien ist unsere Gemeinde eng verbunden“, betont Judith Heimann, Mitorganisatorin der Gemeindeaktion. Seit mehr als zehn Jahren unterstützt die Gemeinde St. Bernward das Kinderdorf „Casa Padre Wasson“ in Portachuelo nahe der bolivianischen Großstadt Santa Cruz. „Zurzeit leben dort über 100 Kinder und Jugendliche, von null bis 18 Jahren“, berichtet Judith Heimann. Sie wohnen in familienähnlichen Gruppen in mehreren über das Gelände verteilten Häusern.Viele haben ihre Mutter verloren oder sind Vollwaisen, andere wurden von ihren Eltern abgegeben - damit sie im noch immer vom Armut geprägten Bolivien eine Chance auf ein gutes Leben und auf Bildung haben. Über das Kinderdorf, das von der internationalen Hilfsorganisation „Nuestros Pequeños Hermanos“ (deutsch: Unsere kleinen Brüder und Schwestern) getragen wird, können sie die öffentlichen Schulen in der Nachbarschaft besuchen.

Weiterer Schwerpunkt im Kinderdorf ist die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen.

In Absprache mit dem Kindermissionswerk geht der Spendenerlös direkt und ohne Abzüge an das Kinderdorf. „Möglicherweise geht das Geld in den Unterhalt der Gesundheitsstation oder wird zur Einstellung neuer Mitarbeiter verwendet“, informiert Heimann. „Wir können uns bei den Spendern nur herzlich bedanken. Ihre Gabe wird viel Gutes bewirken.“

An der Aktion haben sich auch wieder evangelische Kinder und Jugendliche beteiligt. Für Pfarrer Thomas Mogge eine schöne Tradition: „Das zeigt die gute Zusammenarbeit unserer Kirchen, wenn es darum geht anderen zu helfen.“

rd

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