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Stein für Stein zum farbenfrohen Kletterspaß

Ilsede Stein für Stein zum farbenfrohen Kletterspaß

Antje Koos kippt blaue und rote Fliesensplitter in den Eimer in Alicia Wagners Händen. Nun kommen noch ein paar weiße Splitter dazu. „Und jetzt gut mischen“, sagt die Diplom-Designerin Koos. Die neunjährige Alicia fängt an, den Eimer mit den Splittern kräftig zu schütteln. „Wie bei Pommes“, ruft ein Mitschüler. Die Splitter kleben Alicia und ihre sieben Mitschüler auf die neue Wellentreppe, die mitten auf dem Hof der Ölsburger Grundschule steht.

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Alicia Wagner und Felix Kottke bei der Feinarbeit.

Quelle: sip

Ilsede-Ölsburg. „Das Bauwerk ist die Krönung der Neugestaltung des gesamten Hofes“, sagt Schulleiterin Maria Welzel. Seit dem Sommer 2008 haben Schüler, Eltern und Fachleute aus dem tristen Asphalthof ein Spiel- und Versteck-Paradies gemacht.

Die Idee für die Wellentreppe hatte Landschaftsplaner Jürgen Basedow-Clark, der die Schulhofgestaltung leitete. Er stellte den Kontakt zu der Braunschweiger Künstlerin Antje Koos her, die Mosaik-Skulpturen anfertigt. „Uns war dabei wichtig, dass die Kinder auf das Bauwerk laufen und es erklettern können“, sagt Maria Welzel.

Seit vergangener Woche geben alle Grundschüler im Wechsel dem Kunstwerk nun eigenhändig den letzten Schliff: Mit Kieselsteinen und Fliesensplitter wird die Wellentreppe verziert. „Nächste Woche wird das Mosaik-Muster noch verfugt“, sagt Koos, „und zuletzt wird der Boden ringsrum mit Rindenmulch aufgeschüttet.“ Anfang übernächster Woche soll die Treppe dann begeh- und erkletterbar sein – so lange müssen sich die Kinder noch gedulden. „Sie sind schon jetzt stolz auf ihr Werk und zeigen den Lehrern immer wieder, welchen Teil des Mosaiks sie gemacht haben“, freut sich Welzel. Einen Namen für die Wellentreppe will man sich im schuleigenen „Kinderparlament“ noch ausdenken.

Ganz ausruhen können sich die Eltern und Lehrer dagegen noch nicht – eine Aktion steht noch an: „Ab dem 21. November pflanzen wir mehr als 50 Bäume auf dem Schulgelände“, kündigt die Schulleiterin an. Das Besondere: „Jede Ortschaft bekommt einen eigenen Baum neben die Schulhof-Eingänge gepflanzt.“ In zwei Jahren werden die Standorte Solschen und Groß Bülten geschlossen und alle Grundschüler in Ölsburg unterrichtet.

Simon Polreich

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