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Spende von 40 000 Euro für Ausstellung in der Umformerstation

Ilsede Spende von 40 000 Euro für Ausstellung in der Umformerstation

Ilsede. „Vom Erz zum Stahl der Ilseder Hütte - eine 150-jährige Industriegeschichte“, so soll die Ausstellung heißen, die der Verein „Haus der Geschichte“ in der Umformerstation auf dem Ilseder Hüttengelände aufbaut. Einen großen finanziellen Schritt ging es jetzt voran: Stolze 40 000 Euro haben die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die VGH-Stiftung für die Ausstellung gespendet. Gestern traf man sich in der Umformerstation.

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Spendenübergabe in der Umformerstation: Vor dem Hüttenmodell stehen (v.l.): Werner Wolters (Verein), Stiftungsdirektorin Dr. Sabine Schormann, Dominikus Penners (Kreissparkasse) und vom Hüttenverein Vorsitzender Klaus-Henning Großpietsch, Manfred Vorberg und Dieter Almeling.

„Auf mehreren Stellwände soll man hier Ende des Jahres Informationen und Bilder über die Bereiche Leben, Arbeit und Technik der Ilseder Hütte sehen können“, sagt Vereinsvorsitzender Klaus-Henning Großpietsch und deutet in die noch leere Halle. Großpietsch, der selber in leitender Stellung auf der Hütte tätig war, macht keinen Hehl aus seiner Begeisterung. Den Einfluss der Hütte könne man gar nicht hoch genug einschätzen: „Peine wäre ohne sie landwirtschaftlich und nicht industriell geprägt.“

Mit dabei hatte er auch eine Grafik, die die Aufreihung der Info-Tafeln aus der Vogelperspektive zeigt. Das alles werde sehr teuer, geschätzte 140 000 Euro, von denen den Vereinsleuten trotz Spenden (siehe Info-Kasten) immer noch 40 000 Euro fehlen. Ob die Ausstellung Ende 2014 fertig ist, hängt auch von weiteren Spendern ab. Bereits Ende 2013 hatte die Ausstellung eröffnen sollen. Warum das nicht geklappt hat? „Versuchen Sie mal, so schnell das nötige Geld dafür zusammenzubekommen!“, sagt Großpietsch.

„Die Ilseder Hütte hat wirklich niedersachsenweiten Einfluss“, begründet Stiftungsdirektorin Dr. Sabine Schormann die enorme Spendensumme. Für die Hilfe spreche auch das Engagement der Vereinsleute, die mit Unterstützung von Historikern jungen Leuten die regionale Geschichte näher bringen wollen. Ähnlich sieht es Dominikus Penners von der Kreissparkasse Peine, der sich beim Blick auf das Hüttenmodell beeindruckt von den Dimensionen des Geländes zeigt. „Hier kann man an Original-Schauplätzen den Weg vom Erz zum Stahl darstellen. Dies ist wichtig, denn die Zahl derer, die die Ilseder Hütte noch in Betrieb erlebt haben, wird naturgemäß immer kleiner“, so Penners. Die Kreissparkasse sei stolz, etwas beitragen zu können. „Hoffentlich kommen viele Besucher!“

- Ein naher Besuchstermin ist am Peiner Museumstag „PEine Geschichte“ am 18. Mai: Dann zeigt der Verein Hüttenexponate - von Erzproben bis Schalttafeln -, die er im Keller der Umformerstation aufgebaut hat.

sip

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