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Solschener Pastor lädt zur Reise in den Iran ein

Ilsede Solschener Pastor lädt zur Reise in den Iran ein

Solschen . Eine Reise in den Iran veranstaltet der Pfarrer i. R., Eckehard Fröhmelt, aus Solschen im Juni nächsten Jahres. In der PAZ erzählt er von einer Informationsreise, die er vor wenigen Wochen unternommen hatte.

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Pastor Fröhmelt mit jungen Iranerinnen.

Diese Reise wird auch Thema der Bilderschau sein, zu der Fröhmelt am morgigen Sonntag, 30. November, ab 17 Uhr in die Gaststätte „Kastanie“ in Solschen einlädt. „Das für viele Wichtigste zuerst: Der Iran ist ein sicheres Reiseland. Mehr noch, Touristen, besonders aus Deutschland, werden von jungen Menschen, Schülern und Studenten, unverblümt angesprochen und befragt“, erzählt Fröhmelt, dem die Begeisterung über das Land noch deutlich anzumerken ist.

Die Reise ging von der 12-Millionen-Stadt Teheran aus - mit ihren archäologischen Schätzen und der ausgegrabenen angeblich ältesten Siedlung der Menschheit. „Von dort führte die Fahrt in die königliche Stadt Isfahan mit einem der schönsten Plätze der Welt, Schah-Abbas-Palast, Männer- und Frauenmoschee, kilometerlangem Basar wie aus Tausendundeiner Nacht“, erzählt der Solschener.

Über Naein mit seiner 800 Jahre alten Moschee ging es weiter nach Jazd, der Hauptstadt der zoroastrischen Religion. „Vor 3000 Jahren lehrte hier Zarathustra den Kampf des Guten gegen das Böse, des Lichtes gegen die Finsternis. In Türmen des Schweigens wurden die Toten den Geiern überlassen“, sagt Fröhmelt. Über Pasargadae, mit dem Königsgrab des großen Königs Kyros II, ging es nach Naghsh-I-Rustan, zur Totenstadt der Achämenidenkönige, die vier gewaltige Felsengräber großer persischer Könige beherbergt.

„Den Abschluss der Reise bildete die südländisch und mediterran anmutende Stadt Shiraz mit ihren einst berühmten Weinen. Seit der Revolution von 1979 ist der Weinanbau von den Mullahs allerdings verboten“, erzählt der Geistliche. Die Reise im Juni 2015 wird noch weitere Orte umfassen - zum Beispiel Ahwas mit der antiken Stadt Susa und das heiligste Zentrum des iranischen Islam, Qom. „Der neue Iran ist schon jetzt erkennbar in den fast 70 Prozent jungen Menschen unter 30, die, wenn sie gebildet sind, in dem bestehenden religiös rückwärts gewandten System jetzt schon keine Zukunft sehen“, sagt Fröhmelt. „Viele sind schon ausgewandert. Die noch bleiben, hoffen auf den liberalen Präsidenten Hassan Rohani. Auch seinetwegen hat sich der Tourismus in den Iran auf 300 000 Besucher im Jahr verdreifacht.“ mu

Bilder seiner Informationsreise in den Iran zeigt Eckehard Fröhmelt am morgigen Sonntag, 30. November, ab 17 Uhr in der Gaststätte „Kastanie“ an der Solschener Hauptstraße 1. Interessenten können einen Info-Flyer mitnehmen oder sich für eine Iranreise vom 7. bis zum 18. Juni 2015 anmelden.

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