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Solschener Ortsrat stimmt für Biogas und Windenergie

Ilsede Solschener Ortsrat stimmt für Biogas und Windenergie

Solschen. Biogas und Windenergie waren die bestimmenden Themen der vergangenen Ortsratssitzung in Solschen. Die Aufstellung des Bebauungsplans für die Biogasanlage nordwestlich von Klein Solschen wurde dabei einstimmig empfohlen.

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So ähnlich könnte sie aussehen: Die Biogas-Anlage, die bei Solschen gebaut wird.

Zuletzt hatten sich einige Bürger vehement gegen den Standort der Anlage ausgesprochen. Sie warfen Politik und Verwaltung zum Beispiel vor, nur auf die Belange des Investors Rücksicht zu nehmen (PAZ berichtete). Die Bürger beklagten dabei vor allem das erhöhte Verkehrsaufkommen, den Wertverlust ihrer Häuser, die eventuelle Geruchsbelästigung durch Gülle sowie die Störung von Ruhezeiten durch starke Ausleuchtung der Anlage sowie den Betrieb einer Gasaufbereitung. Die Bedenken wurden von Politik und Verwaltung allerdings nicht geteilt. Nach diversen Gutachten würden die Immissionsrichtwerte in Sachen Geruch und Schall unterschritten werden.

Auch die zweite Beschlussvorlage wurde einstimmig empfohlen - wenn auch nach kurzer Debatte mit den Bürgern. Demnach sollen südwestlich der Ortschaft Solschen drei Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 125 Metern entstehen. Ursprünglich waren nur zwei Anlagen mit einer niedrigeren Nabenhöhe vorgesehen. „Da nach den bisher vorliegenden Informationen der Windpark mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Süden auf dem Gebiet der Gemeinde Hohenhameln erweitert wird, bestehen seitens der Verwaltung für die Gemeinde keine Bedenken gegen einen dritten Anlagenstandort, zumal dann im Umfeld der Ilseder weitere Anlagen entstehen werden“, heißt es in der Begründung.

Die größere Nabenhöhe wurde befürwortet, da unter anderem der Höhenunterschied aufgrund der Entfernung vom Ort (etwa ein Kilometer) kaum wahrnehmbar sei und nach dem Landesraumordnungsprogramm Höhenbegrenzungen grundsätzlich nicht vorgenommen werden sollten.

mu

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