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Solschen zu Groß Bülten: Unbekannter vertauschte Ortsschild

Solschen Solschen zu Groß Bülten: Unbekannter vertauschte Ortsschild

Solschen. Für so manches Staunen und ungläubiges Kopfschütteln hat in den vergangenen Tagen ein Ortseingangsschild in Solschen gesorgt - schuld war ein unbekannter Witzbold.

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Groß Bülten hat laut Beschilderung sein Gebiet erweitert - hier die Schilder am nordöstlichen Ortseingang in Solschen.

Quelle: oh

Wer aus Bülten am Friedhof vorbei in Richtung Solschen fuhr, mag sich am Ortseingang verwundert die Augen gerieben haben, verkündete dort das Ortsschild doch schwarz auf gelb, dass man gerade in die Ortschaft Groß Bülten hineinfuhr. Auch der verdutzte Blick in den Rückspiegel zeigte: Hier sollte Groß Bülten gewesen sein. Gleichzeitig wies das Schild als nächste Ortschaft in 2,5 Kilometern Entfernung Adenstedt aus.

Dem interessierten Heimatkundler fiel sofort auf: Das Schild gehörte eigentlich an einen anderen Ort. Spekulationen, im Zuge der Fusion der alten Gemeinden Ilsede und Lahstedt sei hier einiges durcheinander geraten, tritt Jens Bertram von der Gemeinde Ilsede mit einem Schmunzeln entgegen: „Mit dem Austausch der Ortseingangstafeln im Zuge der Fusion hat das nichts zu tun“, erklärt der Verwaltungsmitarbeiter. Erst im Januar waren nach der Fusion die alten Ortsschilder der ehemaligen Lahstedter Ortschaften Adenstedt, Oberg, Gadenstedt, Groß Lafferde und Münstedt entfernt und gegen neue Tafeln ausgetauscht worden, die nun darauf hinweisen, dass sie zur Gemeinde Ilsede gehören. In Solschen, das vor, wie auch nach der Fusion zur Gemeinde Ilsede gehört, hätten also sowieso keine Ortsschilder ausgetauscht werden müssen.

Dass aber etwas mit dem Schild nicht stimmte, bestätigt Bertram: „Wir haben am Montag von der Polizei erfahren, dass es vertauscht wurde und daraufhin Mitarbeiter des Bauhofs losgeschickt, um es wieder richtig aufzustellen.“ Vermutlich habe sich jemand einen Spaß erlaubt und die Tafeln vertauscht - anscheinend am Wochenende. „Denn am Freitag standen sie wohl noch richtig.“ Abgesehen von den Kosten für die Gemeinde, verweist Bertram auch darauf, dass ein solcher „Spaß“ nach hinten losgehen kann, etwa wenn Einsatzfahrzeuge fehlgeleitet werden. Hinweise, wer der unbekannte Witzbold ist, liegen der Verwaltung bislang nicht vor.

mir

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