Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Solschen: Neuer Standort für geplante Biogasanlage

Ilsede Solschen: Neuer Standort für geplante Biogasanlage

Solschen. Die bei Solschen geplante Biogasanlage wird an einem neuen Standort gebaut. Dies wurde bei der vergangenen Sitzung des Ilseder Bauausschusses bekannt.

Voriger Artikel
Meisterhaus: 50er-Jahre-Ausstellung am Sonnabend
Nächster Artikel
Groß Bülten: Sport und Natur "aktiv erleben"

Das Bild zeigt eine Biogasanlage. Auch in Solschen soll eine solche Anlage entstehen.

Quelle: Kerstin Wosnitza

Eigentlich wollte der Solschener Landwirt Heinrich Schaper die Anlage im Norden der Ortschaft westlich der L  413 bauen – der neue Standort liegt nun etwas weiter südwestlich und damit etwas näher an der Ortschaft. Schaper hatte sich um den neuen Standort bemüht, weil an der ursprünglich geplanten Stelle „nach Oberflächenfunden ein mittelalterlicher Siedlungsbereich lokalisiert“ sei, wie es in einer Stellungnahme der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Peine heißt.

Da die weiteren Recherchen dieser Verdachtsfläche weder zeitlich noch finanziell abzuschätzen sind, beantragte die Nat-Ur-Gas Solschen GmbH als Investor, den Standort für die Biogasanlage zu verlegen. Diesem Antrag folgten während der Sitzung die Mitglieder des Bauausschusses.

- Ebenfalls empfohlen wurde die Änderung des Bebauungsplanes „Ehemalige Stellwerkschlosserei“, der die Erweiterung des Aldi-Marktes sowie die angedachte Anlage für „Betreutes Seniorenwohnen“ regelt. „In den vergangenen Wochen wurden erfolgversprechende Gespräche mit einem Investor geführt, der das betreute Seniorenwohnen in Verbindung mit einer Einrichtung für Senioren realisieren möchte“, erklärte Bauamtsleiter Otto-Heinz Fründt.

In dem bisherigen Bebauungsplan war jedoch aus Lärmschutzgründen zwingend eine dreigeschossige Bauweise festgeschrieben, da damals noch mit dem Bau einer kommunalen Entlastungsstraße zum ehemaligen Schacht Emilie in Bülten gerechnet worden war. „Diese Festsetzungen erschweren jedoch die Realisierung des Projektes in nicht unerheblichem Maße“, sagte Fründt. Die Ausschussmitglieder folgten deshalb mehrheitlich der Vorlage der Verwaltung und ermöglichten so eine eingeschossige Bauweise. Die CDU enthielt sich.

- Einstimmig wurde dann die Änderung des Bebauungsplanes „Sondergebiet Heise“ empfohlen. Bisher waren die Flächen zwischen den verschiedenen Märkten weder als Außenverkaufs- noch als Lagerflächen zulässig. „Insbesondere die Außenverkaufsflächen sind jedoch für die Rentabilität der Märkte lebensnotwendig“, sagt Fründt. Der Bebauungsplan wird deshalb nun geändert.

mu

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung