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Solarpark soll bald ans Netz gehen

Ilsede Solarpark soll bald ans Netz gehen

Bülten. Kräftig gewachsen ist der Bürgersolarpark Bülten im Gewerbepark Schacht Emilie in den vergangenen Monaten. Mitte Mai gab es den symbolischen ersten Spatenstich, in wenigen Tagen soll die Anlage bereits in Betrieb gehen.

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Die neue Bürgersolaranlage im Gewerbepark Schacht Emilie: Mittlerweile sind fast alle Solarmodule aufgestellt, in Kürze soll die Anlage dann in Betrieb gehen.

Quelle: mu

„Derzeit wird der Netzanschluss ausgebaut - und dann kann es auch schon losgehen“, sagt Projektleiter Oliver Partheymüller von der Firma IBC Solar aus Bayern. Etwa 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom soll die Anlage dann jährlich erzeugen, das reicht um ungefähr 300 Durchschnittshaushalte mit umweltfreundlichem Sonnenstrom zu versorgen. Etwa 700 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids sollen dadurch eingespart werden.

Der Clou der Anlage: Die Bürger können sich an dem Solarpark finanziell beteiligen - und Gewinn machen. Angedacht sei dabei eine Mindesteinlage von 5000 Euro, die mögliche Rendite liege bei 6,5 bis 7,5 Prozent, sagt Projektleiter Partheymüller. „Genauere Zahlen wird es zum Auftakt der Vermarktung geben“, erklärt er weiter. „Damit rechnen wir Ende des Jahres.“

Die Anlage nimmt etwa drei Hektar ein, rund zwei Millionen Euro investiert die Firma aus Bayern in Bülten. Den Ausschlag für den Standort im Gewerbepark Schacht Emilie in Bülten hatte ein aufwendiges Gutachten gegeben. Die Effizienz der Anlage sei dabei nicht nur von den täglichen Sonnenstunden, sondern auch vom Wind abhängig, der die Solarmodule zum Beispiel kühlen und so leistungsfähiger machen würde.

Das Gelände hatte die Firma von der Gemeinde gepachtet, die das Projekt mit allen Kräften unterstützt hat. „Dieser Solarpark zeigt, wie sich Umweltschutz und Wertschöpfung vor Ort ideal ergänzen lassen“, sagt Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD).

Übrigens lobt IBC-Projektleiter Partheymüller ausdrücklich das Engagement der Ilseder Verwaltung. „Wir haben außerordentlich gut mit den Verantwortlichen hier in Ilsede zusammengearbeitet“, erklärt er. „Da ich deutschlandweit unterwegs bin, kann ich sagen: Das ist nicht immer so.“

mu

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