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Sieben Monate Haft auf Bewährung für Tritt gegen den Kopf

Menschen vor Gericht Sieben Monate Haft auf Bewährung für Tritt gegen den Kopf

Ilsede. Die nächsten drei Jahre lang darf sich ein 35 Jahre alter Mann aus Peine nichts mehr zuschulden kommen lassen. Wegen einer Körperverletzung wurde der Lagerist jetzt im Amtsgericht zu sieben Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt, denn er ist schon einschlägig vorbelastet.

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Hier ereignete sich die Tat: Die Gebläsehalle in Ilsede.

Quelle: Archiv

Die Tat ereignete sich bei der Ilseder Gebläsehalle.

„Als ich die Anklage bekommen habe, dachte ich, ich lese nicht richtig“, sagte der Mann vor Gericht. Nach seiner Erinnerung hatte er an jenem Abend im vergangenen April bei einer Diskoveranstaltung in der Gebläsehalle nur einen 23-Jährigen zur Ordnung rufen wollen, denn der beleidigte seinen Freund.

„Ja, ich habe da wohl einige Sprüche gemacht, denn wir hatten schon einiges getrunken, und dann haben wir uns ein bisschen geschubst. Plötzlich waren lauter Sicherheitsleute da, und die Situation eskalierte“, bestätigte der 23 Jahre alte Braunschweiger vor dem Gericht als Zeuge. Die Freunde des Angeklagten sahen die Ursache für die anschließende Rangelei, bei der einer der Wachleute einen Tritt gegen den Kopf bekam, in dem aggressiven Auftreten der Security-Mannschaft, die ihrer Meinung nach mit unangemessener Gewalt dazwischen gegangen sei.

Wie sehr Alkohol die Wahrnehmungsebenen verschieben kann, zeigte sich bei der Vernehmung der Wachmänner. Einer hatte ganz klar einen Tritt gesehen, wusste aber nicht von wem. Das wussten aber der Betroffene (26) und sein Kollege (32).

Der 26-Jährige habe einen sich heftig wehrenden Randalierer aus der Gebläsehalle bringen wollen und sei dabei mit ihm zusammen zu Boden gegangen.

In dem Moment habe er einen Tritt gegen den Kopf bekommen, bekam aber den Fuß des Angreifers zu fassen und hielt ihn fest. Dieser Fuß gehörte zu dem Angeklagten, wie auch der ältere Kollege bestätigte.

In seinem Urteil folgte der Strafrichter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, denn der Vorwurf der Körperverletzung sei durch die Verhandlung bestätigt worden. „Da bleibt einem glatt die Spucke weg“, sagte der Angeklagte fassungslos.

„Die Verurteilung soll Ihnen als Warnung dienen, künftig Straftaten zu vermeiden“, sagte der Richter.

hui

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