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Seltene Berufswahl: Justus Kretzschmar wird Forstwirt

Oberg Seltene Berufswahl: Justus Kretzschmar wird Forstwirt

Oberg. Einen nicht ganz alltäglichen Beruf hat sich Justus Kretzschmar aus Oberg ausgesucht: Der 17-Jährige begann vor kurzem seine Ausbildung zum Forstwirt beim Forstamt Wolfenbüttel. „Ich hatte schon immer Interesse an der Natur. Früher habe ich oft meinen Vater zur Jagd oder zum Holzholen in den Wald begleitet“, sagt Justus Kretzschmar.

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Einsatz in voller Montur: Justus Kretzschmar aus Oberg (4. v.l.) macht seit diesem Jahr eine Ausbildung zum Forstwirt beim Forstamt in Wolfenbüttel.

Quelle: oh

„Ich habe aber auch an der Landwirtschaft Interesse, und der Beruf des Forstwirts ist eine gute Kombination aus beidem, sagt der junge Mann.

Im vergangenen Jahr absolvierte der junge Oberger bereits ein Praktikum beim Niedersächsischen Forstamt in Wolfenbüttel. „Da mir das viel Spaß gemacht hat, gab ich am letzten Praktikumstag direkt meine Bewerbung um den Ausbildungsplatz ab. Daraufhin wurde ich zum Eignungstest eingeladen - und bekam schließlich die Zusage per Post“, erzählt Kretzschmar. Gemeinsam mit drei weiteren Azubis begann er seine Ausbildung in Cremlingen im Kreis Wolfenbüttel.

Es ist eine Ausbildung im dualen System: Der betriebliche Teil findet im örtlichen Forstamt statt, der Berufsschulunterricht und die überbetriebliche Ausbildung hingegen in Münchehof bei Seesen am Harz. Derzeit lernt Kretzschmar zu Beginn der Ausbildung viel über Pflanzenkunde. „Den einen oder anderen Baum habe ich aber auch schon mit der Kettensäge gefällt und mich außerdem um die Bestandspflege gekümmert“, erklärt der angehende Forstwirt.

Drei Jahre dauert seine Ausbildung, die Abschlussprüfung ist also im Jahr 2019. Danach möchte Justus Kretzschmar als ausgebildeter Forstwirt am liebsten beim Wolfenbütteler Forstamt bleiben. „Alternativ könnte ich zum Beispiel auch in den Garten- und Landschaftsbau gehen, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Aber das ist ja zeitlich noch ein ganzes Stück weit weg“, sagt er.

Bisher ist Kretzschmar auf jeden Fall zufrieden mit seiner Wahl: „Es ist ein schöner Beruf, die Ausbildung ist auch toll.“

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