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"Sehr unzufrieden" mit der Nahversorgung

Ilsede "Sehr unzufrieden" mit der Nahversorgung

Solschen. Gemischte Reaktion bei der Bürgerbefragung: Sehr unzufrieden mit der Versorgungssituation in Solschen sind fast die Hälfte der Befragungsteilnehmer. 135 Solschener Haushalte hatten einen entsprechenden Fragebogen zur Nahversorgung beantwortet.

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Kein Bäcker und kein Lebensmittelgeschäft – aber dafür werden die Brötchen in Solschen per Bäckerwagen geliefert. Vor dem Tresen: Wirtschaftsförderer Wolfram Gnädig (2.v.r.).

Quelle: sip

Dabei war jedoch die Rücklaufquote des von der AG „Zukunft Solschen“ verteilten Bogens (PAZ berichtete) sehr gering: In Solschen gibt es 570 Haushalte, nur 23 Prozent davon nahmen teil. „Wir hätten uns etwas mehr Interesse gewünscht“, meint Ortsratsmitglied und Mitinitiatorin der Aktion, Stefanie Neumann (CDU).

Dessen ungeachtet ergab die Auswertung weitere Ergebnisse: 92 Prozent wünschten sich einen Laden vor Ort, wobei ein großer Teil bereit wäre, bis zu 10 Prozent mehr für den Einkauf auszugeben. Hauptsächlich gekauft würden laut Umfrage dann: Backwaren (84 Prozent), Grundnahrungsmittel (72 Prozent), Fleischwaren (60 Prozent), Molkereiprodukte (55 Prozent) sowie Obst und Gemüse (49 Prozent). Daneben wurden aber auch Zeitungen (36 Prozent), Drogerieartikel (25 Prozent) und Blumen (24 Prozent) sowie einige weitere Artikel genannt.

Dabei bekunden 90 Prozent der beteiligten Haushalte, ihren Einkauf mit dem Auto zu erledigen - „sie haben also die Möglichkeit entfernter einkaufen zu können“, kommentiert Ilsedes Wirtschaftsförderer Wolfram Gnädig. 77 Prozent davon kaufen in Groß Ilsede und 79 Prozent in Ölsburg ein.

Unterstützend tätig bei der Auswertung des Fragebogen war Magdalena Zimmermann, sie ist Studentin der Umweltwissenschaften. Gemeinsam mit der „AG Zukunft Solschen“ ging sie Möglichkeiten zur Verbesserung der Nahversorgungsstruktur durch. Bevorzugt wurde der Betrieb eines Ladens vor Ort. Nun werde geprüft, ob solch ein Geschäft in Solschen initiiert und nachhaltig betrieben werden kann: „Es gibt Gespräche mit potenziellen Interessenten, die bereit wären ein Ladengeschäft zu betreiben, jedoch muss anhand eines sogenannten Business-Plans darstellbar sein, dass sich solch ein Laden rentiert“, betont Wirtschaftsförderer Wolfram Gnädig. Dabei helfe auch die Wirtschaftsförderung des Landkreises, die wito. Zudem seien weiterhin Alternativ-Ideen zu entwickeln, die sich aus den Ergebnissen dieser Aktion ableiten lassen, so Gnädig. Hierzu werde es demnächst ein weiteres Treffen der AG „Zukunft Solschen“ geben.

sip

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