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Schwimmende Märkte und imposante Tempelanlagen

PAZ-Reise-Spezial Schwimmende Märkte und imposante Tempelanlagen

Ilsede . Eine 15-tägige Studienreise nach Vietnam und Kambodscha hat jetzt der Ilseder Diakon Wolfgang Miosga veranstaltet. In der PAZ erzählt er von den Erlebnissen der Reisegruppe.

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Die Reisegruppe aus Ilsede vor dem Bayon-Tempel in der Ruinen-Stadt Angkor.

„Schwimmende Märkte, trubelige Städte und traumhafte Seebäder - Vietnam ist ein eindrucksvolles Land“, sagt Miosga. Besonders beeindruckt war die Reisegruppe von den schwimmenden Dörfern und Märkten im Mekong-Delta, einem unüberschaubaren Labyrinth aus Wasserstraßen. Zauberhaftes Urlaubsflair entwickelt sich am kilometerlangen Sandstrand von Nha Trang mit seiner vorgelagerten paradiesischen Inselwelt.

„Den Aufbruch des Landes dokumentiert das pulsierende Leben in Vietnams Hauptstadt Hanoi“, findet der Ilseder Diakon. Die Mitglieder der Reisegruppe schauen sich den Jadebergtempel auf einer Insel im Hoan-Kiem-See, den Literaturtempel und die Altstadt an - außerdem das Ho-Chi-Minh-Mausoleum und das Wasserpuppentheater.

Die Halong-Bucht

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In Hue bestiegen die Reisenden dann ein traditionelles Drachenboot. Es folgte eine Fahrt auf dem „Fluss der Wohlgerüche“ zur Thien-Mu-Pagode, die der Himmelsmutter geweiht ist und direkt am Hochufer des Flusses aufragt. „Wenn man von dort die Treppen hinaufsteigt, sieht man zuerst den siebenstöckigen und achteckigen Phuoc-Duyen-Turm, der heute als Symbol Hues gilt“, erzählt Miosga. Die Pagode gilt als eine der wichtigsten des Landes, denn von hier ging 1963 der Widerstand gegen den katholischen Diktator Diem aus, der den Buddhismus im Land unterdrückte.

Das nächste Ziel der Reise war My Son, eine Tempelstadt im einstigen Tempeltal der Cham. Von den einst rund 90 Bauwerken unterschiedlicher Größe sind heute noch 60 zu erkennen, die sich in unterschiedlichen Stadien der Restaurierung befinden. Es folgte die Fahrt auf der Nationalstraße Nr. 1 von Hoi An nach Nha Trang an der sich wolkenverhangene Bergpässe, azurblaues Meer mit langen Sandstränden, einsame Badebuchten und Lagunen sowie pittoreske Fischerdörfer aneinander reihten. Weitere Reiseziele waren Saigon und Can Tho, wo ein schwimmender Markt besucht wurde.

Dann ging es weiter nach Kambodscha. „Es ist zwar eines der ärmsten Länder der Welt, bietet aber einen Reichtum an Schönheiten, wie kaum ein anderes ostasiatisches Land“, sagt der Diakon aus Ilsede. „Das Land ist noch immer im Wiederaufbau begriffen. Auch nach Jahren der Schreckensherrschaft der Roten Khmer sind deren Spuren in Kambodscha noch vielerorts zu sehen.“

Besonders beeindruckt waren die Reisen von Angkor Wat, einem der berühmtesten Tempel der Welt. „Vom Bauvolumen her ist es sicherlich das größte religiöse Bauwerk der Welt“, sagt Miosga. Auf dem Ruinengelände von Angkor ging es weiter zum Tempel Ta Prohm. Er wurde nur teilweise vom Urwald befreit - und so kann man noch zahlreiche Würgefeigen sehen, die Mauern und Fenster fest in den Griff genommen haben. „Das waren wirklich unvergessliche, erlebnisreiche Tage“, bilanziert Miosga.

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