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Schwerer Bandendiebstahl in Ilsede: Sohn bestiehlt Vater

Ilsede Schwerer Bandendiebstahl in Ilsede: Sohn bestiehlt Vater

Als schuldig verurteilte das Strafgericht im Peiner Amtsgericht jetzt einen 23 Jahre alten Arbeitslosen, der wegen Bandendiebstahls im besonders schweren Fall und Computerbetrugs angeklagt war. Neun Monate Gefängnis auf Bewährung und 150 soziale Arbeitsstunden lautete das Urteil.

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Das Amtsgericht in Peine.

Quelle: A

Zusammen mit zwei Kumpanen war der junge Mann Ende Dezember 2012 in die väterliche Doppelgarage in Groß Ilsede eingebrochen und von da aus ins Haus gelangt. Der Vater war verreist, das Haus stand leer. Dort griff er ein Laptop und einen Tablet-Computer sowie die Bankkarte des Vaters ab. Fatalerweise kannte er die Geheimzahl und hob in den folgenden Tagen Beträge zwischen 500 und 1500 Euro ab, bis die Bankkarte eingezogen wurde.

„Ich hatte die Idee dazu und bin mit einem Kumpel ins Haus eingebrochen, während der andere vor dem Grundstück blieb“, zeigte sich der junge Mann vor Gericht geständig. Die Computer habe man verkauft und das Geld aufgeteilt. Die Staatsanwältin hakte nach, weil der Angeklagte bei einer Vernehmung angegeben hatte, er sei unter Drohungen zu der Tat gezwungen worden. Dazu wollte sich der Delinquent in der Verhandlung aber nicht äußern.

Der noch arbeitslose Angeklagte, der bereits wegen einschlägiger und auch anderer Delikte fünfmal vor Gericht stand, strebt eine Ausbildung zum Maurer an. „Ich gehe davon aus, dass mein Mandant jetzt die Anstrengung unternimmt, sein Leben in geregelte Bahnen zu lenken, zumal er seit drei Monaten Vater einer Tochter ist“, sagte der Verteidiger in seinem Plädoyer. „Es tut mir leid, ich habe riesengroßen Blödsinn gemacht“, erklärte der reuige Angeklagte.

Die Freiheitsstrafe ist für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt, zudem muss der Verurteilte jede Änderung seines Wohnsitzes dem Gericht melden. „Heute entscheidet sich, wie es mit Ihnen weitergeht“, sagte der Richter und gab zu bedenken: „Sie haben eine junge Familie und eine Lehrstelle, sie müssen auch an die nächsten zehn, zwanzig, dreißig Jahre denken - beim nächsten Mal gibt es keine Bewährungsstrafe mehr!“

hui

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