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Schulz stellt Kostenfrage beim Kulturentwicklungskonzept

Ilsede Schulz stellt Kostenfrage beim Kulturentwicklungskonzept

Ilsede . Nicht nur die Rücknahme der Zweckverbandskündigung wurde während der vergangene Sitzung des Ilseder Rates kontrovers diskutiert, auch das Kulturleitbild Peiner Land sorgte für erhitzte Gemüter. Vor allem Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede sprach sich gegen den Antrag und das dahinter stehende Kulturentwicklungskonzept des Landkreises aus.

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Als ein Resultat der Kulturentwicklungsplanung wurde dieses Kulturleitbild entwickelt.

„Dieses Konzept soll demnach die Vernetzung innerhalb der Peiner Kulturszene fördern, darauf kann ich nur erwidern, dass die Kulturschaffenden bereits miteinander vernetzt sind“, erklärte Schulz. Niemand brauche deswegen dieses Kulturleitbild und die Servicestelle beim Landkreis. Schulz kritisierte vor allem die Kosten des gesamten Projektes. Die Erstellung des Entwicklungskonzeptes habe bereits 100 000 Euro gekostet, für die Servicestelle könnten zudem pro Jahr Kosten in Höhe von 80 000 Euro entstehen.

Weitere Beschlüsse:

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die geplante Biogasanlage nordwestlich von Klein Solschen - hierfür gab der Rat einstimmig grünes Licht. Zuvor hatten Anwohner ihre Kritik an dem Standort der Anlage abermals bekräftigt. In einem 8,5 Kilometer großen Umkreis von der Biogasanlage gebe es bereits etliche dieser Anlagen - dies führe zu einem enormen Anbau von Mais, mit dem die Biogasanlagen „gefüttert“ werden sollen. Die Anwohner fragten sich auch, ob die Pflanzen für die Anlage sogar von noch weiter weg nach Solschen gebracht werden müssen, was die Umweltbilanz der Anlage verschlechtern würde. Der Ilseder Bauamtsleiter Otto-Heinz Fründt erklärte daraufhin, dass für solcherlei Fragen das Gewerbeaufsichtsamt zuständig sei, nicht aber der Ilseder Gemeinderat.

Ebenfalls beschlossen hat der Gemeinderat den Bebauungsplan für eine dritte Windenergieanlage bei Solschen. Die Unterlagen werden vier Wochen im Rathaus öffentlich ausgelegt, sodass die Bevölkerung eventuelle Bedenken vortragen kann.

mu

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