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Schulleitungen legen Entwurf für Erhalt des dreigliedrigen Schulzentrums vor

Ilsede Schulleitungen legen Entwurf für Erhalt des dreigliedrigen Schulzentrums vor

Ilsede. Für die Beibehaltung des dreigliedrigen Schulsystems im Ilseder Schulzentrum setzen sich Vertreter von Gymnasium, Realschule und Hauptschule sowie Südkreis-Politiker ein. Sie stellten jetzt ein Schulkonzept vor – quasi als Gegenentwurf zum Schulentwicklungsplan des Kreises, der die Gründung einer IGS in Ilsede vorschlägt.

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Stellten das Schulzentrums-Konzept vor: Vertreter von Politik und Schulen. Vorne: Kommissarische Realschulleiterin Sigrun Neckel und Manfred Tinius von der Lahstedter SPD.

Quelle: sip

„Wir wollen uns nicht einfach nur gegen den Vorschlag aus dem Gutachten aussprechen, sondern machen aktiv eigene Vorschläge, wie wir uns die Arbeit am Schulzentrum vorstellen“, erklärt Sigrun Neckel, kommissarische Leiterin der Realschule, im Einvernehmen mit Hauptschulrektor Manfred Balke und der stellvertretenden Leiterin des Gymnasiums, Angela Heßke. Das dreigliedrige System im Ilseder Gebäudekomplex habe sich mehr als nur bewährt, sind sie sich einig. Die guten Abschlüsse, die beruflichen Karrierestarts der ehemaligen Schüler und die Abitur-Ergebnisse würden für sich sprechen. Auch die Schülerzahlen seien stabil.

Als Alternative zu einer IGS wolle man die Dreigliedrigkeit am Standort Ilsede beibehalten, die Durchlässigkeit aber deutlich erhöhen und die Zusammenarbeit verstärken, sagt Neckel und zeigt auf ein Konzeptpapier, an dem Schulvertreter ein Vierteljahr lang gearbeitet haben. Die Palette der Zusammenarbeit reicht dabei von gemeinsamen Aktionen – darunter kooperative Sportfeste oder die Ausbildung von Buslotsen – bis hin zu konkreter Zusammenarbeit im Unterricht, etwa Schnupper-Stunden von Realschülern im Gymnasium und von Hauptschülern in der Realschule.

Auch der inhaltliche Austausch der Lehrkräfte und gegenseitige Unterrichtsbesuche sind Teile des Konzeptes. Per „Online-Diagnose“ kann ein Schüler per Computer zudem abfragen, was er persönlich für den Wechsel noch braucht. Die enge Betreuung und Beratung der aufstiegswilligen Schülern ist wichtiger Teil des Konzepts. „Statt an einer Projektwoche teilzunehmen, kann ein Realschüler auch mal eine Woche Unterricht am Gymnasium besuchen“, nennt Neckel ein Beispiel.

Noch weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit sieht das Konzept vor – ob es umgesetzt wird, ist aber eine Sache des Peiner Kreistags. Und auf den wollen die Schulzentrums-Vertreter über die Politiker vor Ort einwirken. Die stellten sich gestern hinter die Vorschläge aus dem Schulzentrum: „Wir werden noch vor der Fusion in unseren Gemeinderäten vorschlagen, eine Resolution für den Erhalt der Dreigliedrigkeit zu verabschieden“, versprachen die Sozialdemokraten Manfred Tinius (Lahstedt) und Rainer Apel (Ilsede) sowie die CDU-ler Nico Kappe (Lahstedt) und Gisela Brackmann (Ilsede). Auch die Kreispolitik wollen sie vom Ilseder Konzept überzeugen. „Und ich sehe keine Probleme, das politisch durchzusetzen“, fügt Apel hinzu.

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