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Schuldebatte: Peiner GEW-Vorsitzender widerspricht FBI

Ilsede Schuldebatte: Peiner GEW-Vorsitzender widerspricht FBI

Ilsede. Einseitiges Eintreten für die Ilseder Schulen wirft Hans-Jürgen Glapa, Vorsitzender des Peiner Kreisverbandes der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede (FBI) vor. Sie hatte in der PAZ am 5. Juni den Schulentwicklungsplan kritisiert.

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Glapa: „Die Ausführungen der Ilseder Kreistagsabgeordneten Ilse Schulz kann ich nicht nachvollziehen. Frau Schulz tritt hier offensichtlich als Lobbyistin für die Ilseder Schulen auf. Als Kreistagsabgeordnete müsste sie aber für eine gute und flächendeckende Schulversorgung eintreten.“

Die Gründe für Änderungen des bisherigen Schulsystems würden deutlich durch die Statistik: „Der Landkreis liegt in Niedersachsen ganz weit hinten mit den Schülerzahlen, die im Land das Abitur erreichen. Die Schülerinnen und Schüler des Landkreises Peine sind nicht etwa fauler oder dümmer als die Kinder in den anderen Landkreisen. Vielmehr sind der Grund die Lage und Entfernung der weiterbildenden Schulen zum Wohnort. Eltern meiden Schulen, die nur mit langen unbequemen Fahrzeiten zu erreichen sind. Lange Schulwege bedeuten zusätzlichen Stress und verlängern die Abwesenheit vom Wohnort um bis zu zwei Stunden! Um den Schülerinnen und Schülern aus kleineren oder ungünstig gelegenen Orten gleiche Bildungschancen zu bieten, ist der Ausbau entsprechender Schulen notwendig.“ Eltern erkennen schnell gute und günstig erreichbare Schulen, glaubt Glapa: „Bei freier Auswahl der Systeme führt das zur Abstimmung mit den Füßen. Konkurrenz hebt das Niveau und belebt die Schullandschaft.“

Die Angst, vierzügige Schulen könnten nur ein unbefriedigendes Oberstufensystem anbieten, sei unbegründet, sagt der Peiner GEW-Vorsitzende. „Bei guter Zusammenarbeit und einem dichten Feld von Integrierten Gesamtschulen und Gymnasien kann ein Austausch stattfinden. Kurze Fahrzeiten sind Schülerinnen und Schülern der 11. Klasse eher zuzumuten als die jetzigen zum Teil langen Fahrzeiten der weit auseinander liegenden Schulen für alle Schulbesucher“, sagt Glapa. In diesem Punkt gibt er Schulz recht: „Eine IGS mit einer Außenstelle in einem anderen Ort zu errichten, halte ich genau wie Frau Schulz pädagogisch für nicht sinnvoll.“

sip

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