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Schacht Emilie soll Solarpark werden

Bülten Schacht Emilie soll Solarpark werden

Die Aussichten im Gewerbepark Schacht Emilie sollen sonnig sein, denn dort plant die Firma IBC-Solar aus Bayern den Bau eines Bürgersolarparks auf der Fläche von drei Hektar. „Im Mai könnte der Solarpark fertig sein“, sagt Projektleiter Oliver Partheymüller.

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Auf dem Gewerbepark Schacht Emilie soll ein Bürgersolarpark entstehen: Der rot gekennzeichnete Bereich (Bild rechts) zeigt das dafür ausgesuchte Gelände.

Quelle: oh/A/mu

Bülten. Ein Großteil der derzeit brachliegenden Fläche des Gewerbeparks Schacht-Emilie würde dann auf wohl 25 bis 30 Jahre hinweg verplant sein und nur wenige zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Doch für die Gemeinde sei das Projekt trotzdem hochinteressant, sagt Bürgermeister Wilfried Brandes: „Der Solarpark ist für dieses Gelände eine sinnvolle Nutzung“, so der Verwaltungs-Chef und erklärt: „Für eine gewerbliche Nutzung hätten wird das Gewerbegebiet erst teuer erschließen müssen, zumal der Gewerbepark auch nicht als Spitzen-Gewerbegebiet eingestuft ist. So bekommen wir für die Solarnutzung in jedem Fall eine Pachteinnahme.“ Auch mit Gewerbesteuereinnahmen sei zu rechnen.

Zudem soll die Solaranlage ein Bürgersolarpark werden, das heißt, Bürger können sich finanziell beteiligen und Gewinn machen. Im Gespräch waren eine Mindesteinlage von 5000 Euro mit einer Rendite von 6,5 bis 7,5 Prozent. Genaue Zahlen soll es aber erst noch geben, so Projektleiter Partheymüller: „Die IBC baut zunächst einmal den Solarpark komplett auf, im Spätsommer werden wir Prospekte an Ilseder Bürger verteilen, in denen die genauen Zahlen vorgestellt werden“. 

Derzeit warte die IBC auf die Baugenehmigung des Landkreises, so der Projektleiter. „Wenn der Bau dann in etwa einem Monate starten kann, sollte der Solarpark im Mai fertiggestellt sein.“

Beim Bau zähle derzeit aber jeder Tag, denn Kürzungen der Solarförderung durch den Bund stehen an. Diese sollten eigentlich bereits am morgigen Freitag in Kraft treten, inzwischen heißt es aber, Neuregelungen werden zum 1. April wirksam, wobei für Freiflächenanlagen eine längere Übergangsfrist vorgesehen ist.

Das Bültener Projekt wird von den Kürzungen wohl nicht betroffen sein, glaubt  Partheymüller. „Wir gehen davon aus, dass wir zu den alten Tarifen bauen können“, sagt er. Eins stehe für ihn aber als Voraussetzung fest: „Die Rendite muss für den Bürger attraktiv sein.“

sip

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