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SPD zur Schulentwicklung: Lösung muss lange tragen

Ilsede SPD zur Schulentwicklung: Lösung muss lange tragen

Ilsede. Über die Zukunft der Grundschulen in Groß Lafferde und Adenstedt wird diskutiert. Eltern befürchten, dass die Schulen geschlossen werden könnten und fordern Informationen von Verwaltung und Politik. Nun äußert sich die Ilseder SPD zur Schulentwicklung in der Gemeinde.

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Die Groß Lafferder Grundschule.

Quelle: Archiv

Im Wesentlichen gehe es bei der Schulentwicklung um zwei Faktoren: die Inklusion, die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Handicap, sowie die nachgefragte Ganztagsschulbetreuung. Derzeit gibt es in Oberg, Ölsburg und Groß Ilsede Ganztagsgrundschulen, für Groß Lafferde wird die Einrichtung geprüft. Und auch Gadenstedt soll - so lautet ein alter Lahstedter Gemeinderatsbeschluss - in 2018 Ganztagsgrundschule werden.

„Aufgrund der denkmalgeschützten Bausubstanz in Adenstedt und Groß Lafferde werden Umbaumaßnahmen für die inklusive Arbeit oder die Einrichtung einer Mensa besonders teuer“, erklären Frank Busse, SPD-Ratsfraktionsvorsitzender, und Jörg Gilgen, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins und des Schulausschusses. In Groß Lafferde ist die Grundschule eigenständig, in Adenstedt ist die Schule eine Außenstelle von Gadenstedt.

Während die Schulleitungen derzeit an pädagogischen Konzepten arbeiteten, ermittle die Verwaltung Zahlen und Kosten. Wenn dies abgeschlossen sei, komme die „Ideenwerkstatt“, eine Gruppe aus Mitgliedern des Schulausschusses, den Schulleitungen, der Verwaltung und einer Vertreterin der Landesschulbehörde erneut zusammen. Dann soll in einer Schulausschuss-Sitzung erstmals öffentlich über die Schulentwicklung beraten werden. Anschließend sind Informationsveranstaltungen für Eltern geplant.

„Am Ende werden das pädagogische Konzept, die Schulwege und die Kosten entscheiden“, betonen Busse und Gilgen. Die Lösung müsse die nächsten 20 bis 30 Jahren tragen und auch die Gemeindeentwicklung - Baugebiete, Flüchtlinge, neue Familien, Landflucht - berücksichtigen und Möglichkeiten zur Anpassung offen halten. Busse und Gilgen meinen: „Das Wohl der Kinder und die Attraktivität der Gemeinde werden ganz sicher alle im Sinn haben, wenn sie ihr Votum abgeben.“

mir

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