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SPD-Vorsitzender rügt Michael Baums Angriffe

Ilsede SPD-Vorsitzender rügt Michael Baums Angriffe

Ilsede. Ein offener Brief sorgt für Wirbel: In dem Schreiben, das auf der Internetseite der Ilseder SPD einsehbar ist, kritisiert deren Vorsitzender Jörg Gilgen das Verhalten des Ratsherrn Michael Baum. Der Parteilose, der sich im Rat der CDU angeschlossen hat, hatte in der jüngsten Ratssitzung Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) scharf angegriffen.

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Wirbel: SPD-Vorsitzender Jörg Gilgen (l.) kritisiert den parteilosen Ratsherren Michael Baum (r.) wegen dessen Verbal-Attacke gegen Bürgermeister Otto-Heinz Fründt während der Ratssitzung im Komed.

Quelle: Archiv

Michael Baum hatte in der Sitzung unter anderem erklärt, Bürgermeister Fründt trage die Schuld an „einem Fehlstart“ der neuen Ilseder Verwaltung.

Gilgen kritisiert: „Der diffamierende Angriff auf den Bürgermeister - einen krankheitsbedingten Ausfall als Fehlstart zu bezeichnen - ist schon starker Tobak und geschmacklos.“ Er schießt zurück: „Oder war es etwas Persönliches unter ehemaligen Konkurrenten?“ Baum hatte sich wie Fründt für die SPD um das Bürgermeister-Amt in Ilsede beworben, konnte sich jedoch bei der Kandidatennominierung nicht gegen ihn durchsetzen.

Gilgen schreibt: „Die Öffentlichkeit konnte seinerzeit beobachten, wie du von einem Tag auf den anderen den Vorsitz der SPD Lahstedt niedergelegt hast, weil es eine Mehrheitsentscheidung gab, die nicht deinen Vorstellungen entsprach. Sie konnte weiterhin davon Kenntnis nehmen, dass du, als klar war, dass du nicht der Bürgermeisterkandidat der SPD werden wirst, von einem Tag auf den anderen aus der SPD ausgetreten bist.“ Er vermute, dass Frust über den Ausgang der Wahl im April hinter den Aussagen steckte - oder Wahlkampf-Getöse im Hinblick auf die bevorstehende Kreistagswahl.

Baum äußert sich zu den Vorwürfen: „Ich habe mit keinem Wort eine Verbindung zwischen dem von mir attestierten Fehlstart und der Erkrankung von Herrn Fründt hergestellt.“ Er halte an seiner fachbezogenen Kritik während der Ratssitzung fest, zudem habe er vor seinen Ausführungen deutlich gemacht, dass er nicht für die CDU/Baum-Gruppe, sondern als Einzelperson spreche. Er finde die Anwürfe Gilgens zu seinem Parteiaustritt „bemerkenswert“, vor dem Hintergrund, dass auch dieser eine „Austrittsgeschichte“ mit der SPD habe. Des Weiteren seien seine Entscheidungen zur Niederlegung des Vorsitzes wie auch zum Parteiaustritt immer eng mit dem Namen Gilgen verbunden gewesen. Er behalte sich weitere Schritte vor.

Die CDU will die Äußerungen Baums bei der ersten Fraktionssitzung im neuen Jahr thematisieren, erklärt deren Fraktionsvorsitzender Rainer Röcken, der ebenfalls darauf verweist, dass es sich um eine persönliche Anmerkung Baums und nicht um eine der Gruppe gehandelt habe.

mir

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