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SPD-Bürgermeisterkandidat hat viele Pläne

Ilsede SPD-Bürgermeisterkandidat hat viele Pläne

Ilsede. Die Aufnahme von Gadenstedt, Adenstedt und Groß Bülten ins Dorferneuerungsprogramm, neue Baugebiete und der Bau der Zentralkläranlage: Viele Projekte hat sich der SPD-Bürgermeisterkandidat Otto-Heinz Fründt im Falle eines Wahlsiegs bei der Stichwahl am Sonntag, 26.April für die ersten 100 Tage vorgenommen.

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Dorferneuerung unter anderem in Groß Bülten (v.l.), neue Baugebiete und eine schnelle Internetanbindung für die Gemeinde: Darum will sich SPD-Bürgermeisterkandidat Otto-Heinz Fründt in Falle seiner Wahl in den ersten 100 Tagen kümmern.A/3

Eine Einarbeitungszeit braucht Fründt nicht. Die hat der 59-Jährige nämlich bereits hinter sich, denn seit der Fusion ist er Interims-Verwaltungschef der neuen Gemeinde. Auch einen Kassensturz, wie ihn sein Konkurrent Bräuer fordert, benötige er nicht. „Der Haushalt 2015 wurde gerade durch den Landkreis Peine genehmigt“, sagt Fründt und erklärt Bräuers Idee, die Bauverwaltung vom Landkreis zu übernehmen für unrealistisch: „Dafür braucht man mindestens 30 000 Einwohner und geeignete Fachkräfte.“

Die Zeit dränge, denn es gelte verschiedene Förderanträge zu stellen - etwa für die Zentralkläranlage. „Wenn ich Bürgermeister werde, wird nichts gestoppt“, erklärt Fründt. Ebenfalls kurzfristig auf den Weg bringen möchte er das Dorferneuerungsprogramm für Gadenstedt, Adenstedt und Groß Bülten. „In Groß Bülten fehlt etwa ein öffentlicher Raum.“ Denkbar sei auch eine Verkehrsberuhigung für die Solschener Straße. Ende Mai könnte dazu eine Ideen-Werkstatt stattfinden.

Auch dem Thema Breitband-Ausbau hat sich der SPD-Kandidat angenommen. „Das Interessenbekundungsverfahren ist bereits auf dem Weg. Anfang Juni sollten wir wissen, was die Anbieter vorhaben.“ Parallel laufen Gespräche mit Htp zum Breitbandausbau in Solschen.

Weitere Baugebiete möchte Fründt erschließen - in Groß Lafferde und Groß Ilsede, einen neuen Schulsozialarbeiter für die Ganztagsgrundschule Ölsburg, den Ausbau der Großen Straße in Adenstedt, die Sanierung des Turnhallendachs in Ölsburg und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Auf die Haushaltspolitik legt Fründt ein großes Augenmerk: „Wir haben noch 4,5 Millionen Euro Schulden, die wir über zehn Jahre konsolidieren müssen“, erinnert er an die Vorgaben des Zukunftsvertrags.

Und dann ist da noch das Thema Strom: „Wir haben schon ein eigenes Gemeindewerk. Die Gemeindewerke Peiner Land, die ihren Hauptsitz in Ilsede haben,“ kontert Fründt den Vorschlag von Bräuer. Diese gelte es nun - mit der Übernahme der Netze - nach vorne zu bringen.

Wie auch das Zusammenwachsen im Zuge der Fusion: „Das Zusammenführen der Menschen ist wichtig“, betont Fründt und: „Dass die Menschen wählen gehen, denn dann ist der Bürgermeister auch richtig legitimiert.“

mir

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