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Rocken bis die Zapfhähne wackeln

Ilsede Rocken bis die Zapfhähne wackeln

Rocken, feiern und nette Leute treffen, das geht bei fast jeder Party. Doch wenn der Eintritt und der Erlös noch für einen guten Zweck bestimmt ist, muss mehr dahinter stecken. Die Peiner Service-Clubs ließen am Sonnabend die Ilseder Gebläsehalle mit Musik erbeben und sammelten gleichzeitig erfolgreich Spenden.

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Mehr als 1100 Besucher kamen zur ersten Benefiz-Rock-Nacht in der Ilseder Gebläsehalle.

Quelle: cb

Ilsede-Groß Ilsede. Da vibrierten sogar die Zapfhähne im Takt der Musik: „Peine rockt“, lautete das Motto der ersten Benefiz-Rock-Nacht, die die Peiner Service-Clubs am Sonnabend in der Ilseder Gebläsehalle auf die Beine stellten. Am Ende des erfolgreichen Abends zählten die Veranstalter mehr als 1100 Besucher und zeigten sich sichtlich zufrieden. Von dem Erlös der Veranstaltung kaufen die Service-Clubs über ihren eigens gegründeten Förderverein Musikinstrumente für begabte junge Musiker, die von der Kreismusikschule verwaltet, gelagert und ausgegeben werden.

Und alle Aktiven in den Service-Clubs sowie die Angehörigen machten mit, halfen beim Aufbau und gestern beim Aufräumen. Sie organisierten den Verkauf der Wertkarten oder nahmen den Gästen die Garderobe ab. So hatten die Besucher die Gelegenheit, sich zum Beispiel von Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hösel oder PAZ-Verlagsleiter Claas Schmedtje an der Theke einen einschenken zu lassen. Peines ehemaliger Polizei-Chef Joachim Müller kontrollierte am Eingang die Stempel und Eintrittskarten der Besucher, während gleich nebenan Kreismusikschulleiter Daniel Keding die Jacken der Gäste in Verwahrung nahm.

Und trotz der vielen Arbeit hatten auch die Beteiligten ihren Spaß, wie zum Beispiel Kreissozialdezernent Dr. Detlef Buhmann, der gegen Mitternacht auf der Tanzfläche gesichtet wurde. Bei der ausgelassenen Stimmung hatte der Sicherheitsdienst wenig zu tun. „Es ist alles ruhig geblieben“, resümierte Ingo Yazidi von der Firma Securus.

Einen kleinen Schönheitsfehler gab es aber doch: Eines der Zugpferde für die Veranstaltung sollte David „Scholli“ Schollmayer von Hit-Radio-Antenne sein. Sein bekanntes Mundwerk hatte der Weltrekord-Inhaber im Dauermoderieren aber offenbar im Studio gelassen.

In der Gebläsehalle zeigte sich „Der Schollmayer“ zur Enttäuschung vieler Besucher äußerst maulfaul. Allerdings ließen sich die Partygäste davon ihre gute Laune nicht verderben. Sie tanzten zu aktuellen Hit von Lady Gaga wie „Pokerface“ und begaben sich hüftschwingend auf die Zeitreise mit der Rocky Horror Picture Show zu dem Titel „Timewarp“.

Das Resümee der Service-Clubs war gestern einstimmig: Die erste gemeinsame Benefiz Rock Nacht war ein Erfolg und es soll auf jeden Fall weitere Veranstaltungen geben, mit denen die Clubs ihre Wohltätigkeit Hand in Hand unter Beweis stellen.

Thorsten Pifan

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