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Rio-Reiser Fadi Baydoun: Grüße vom Zuckerhut

Ilsede Rio-Reiser Fadi Baydoun: Grüße vom Zuckerhut

Klein Ilsede. Für ein Jahr wollte der Klein Ilseder Fadi Baydoun mit der Organisation „AIFS Work and travel“ eigentlich durch Australien reisen. Kurzerhand hat er aus dem Känguru-Trip jedoch eine Weltreise gemacht. Für die PAZ öffnet der 21-Jährige weiterhin sein Reisetagebuch und erzählt von seinen Erlebnissen. Heute Teil 17: Rio de Janeiro.

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Rio: Auch der Ausblick auf den Zuckerhut hat Fadi fasziniert.

Quelle: privat

So langsam neigt sich die Weltreise des Klein Ilseders dem Ende zu. Nur noch wenige Wochen ist er unterwegs, dann geht es zurück nach Hause. Doch kurz vor der Heimfahrt hat Fadi noch einen wahren Höhepunkt seiner Weltreise genossen: Er war zu Besuch in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro.

„Als erstes habe ich mir die bekannte Statue von Jesus Christus angeschaut“, erzählt der 21-Jährige. „Das war schließlich einer der Hauptgründe, weshalb ich überhaupt nach Brasilien geflogen bin – und was soll ich sagen, ein unglaubliches Erlebnis.“ Doch nicht nur die Christus-Statue des Künstlers Cristo Redentor faszinierte Fadi, auch der Ausblick von dem Corcovado-Berg, auf dem das 38 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt steht, hat ihn regelrecht überwältigt. „Das ist hier komplett anders als die vorherigen Meeresausblicke. In Rio sind die Felsen enorm steil, gehen dann in die Höhe und gleich wieder runter – das habe ich noch nie gesehen“, sagt der Klein Ilseder.

Natürlich hat es sich Fadi auch nicht entgehen lassen, einen Ausflug zum wohl bekanntesten Stadtteil von Rio zu machen – der Copacabana. „Am wunderbaren Sandstrand habe ich mich in der Sonne entspannt und sogar aus einer frischen Kokosnuss getrunken. Echt lecker“, erzählt der Klein Ilseder.

Doch der 21-Jährige hat nicht nur die Sonnenseite der 6-Millionen-Stadt erlebt, er besuchte auch ein Armenviertel und war tief bewegt von dem Elend dort. „Es zerreißt mir das Herz, zu sehen, wie manche Menschen hier leben müssen“, sagt Fadi. Eines dieser Armenviertel – in Brasilien Favela genannt – liegt auf einem Hügel und war Drehort eines Musikvideos von Popstar Michael Jackson. „Er hat viel für die Leute hier gemacht, und das wollte ich auch tun“, erklärt der 21-Jährige.

Für umgerechnet 50 Euro hat der Klein Ilseder deshalb kurzerhand im Supermarkt Dinge wie Pampers, Schnuller, Sandalen, Zahnpasta, Zahnbürsten, Shampoo und ähnliches gekauft. „Diese Sachen habe ich dann in sechs Tüten aufgeteilt und den wirklich armen Leuten gegeben“, sagt Fadi. „Die Leute haben sich riesig gefreut über meine Geschenke. Viele haben etwas auf portugiesisch zu mir gesagt – ich denke, dass sie sich bedankt haben, aber leider verstehe ich diese Sprache nicht.“

Trotz der enormen Gegensätze zwischen Arm und Reich – der 21-Jährige war sichtlich begeistert von der brasilianischen Metropole. „Rio ist wirklich eine einzigartige Stadt und mit keiner anderen zu vergleichen“, sagt Fadi. „Man kann hier eine Menge Spaß haben – und ich möchte auf jeden Fall irgendwann wieder zurückkommen.“

mu

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