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Rathaus-Erweiterung: Ilseder hat Idee entwickelt

Ilsede Rathaus-Erweiterung: Ilseder hat Idee entwickelt

Ilsede. Eigentlich ist Architekt Eduard Litfin schon einige Jahre im Ruhestand, doch der 80-jährige Ilseder nimmt regen Anteil am Geschehen in seiner Heimatgemeinde - und so hat er einen Vorschlag erarbeitet, wie man das Ilseder Rathaus vergrößern könnte.

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Architekt Eduard Litfin mit seinem Vorschlag für einen Rathaus-Erweiterungsbau.

Quelle: mir

„Das Rathaus ist zu klein“, sagt Litfin und verweist darauf, dass nach der vollzogenen Fusion von Ilsede und Lahstedt zur neuen Gemeinde nun das Bauamt in Gadenstedt untergebracht ist, weil das Ilseder Rathaus zu wenig Platz bietet. Er schlägt daher vor, das Rathaus in Richtung Osten zu erweitern.

Sein Entwurf sieht einen ebenerdigen Zugang ohne Rampen zum Rathaus und Bürgerbüro von der Eichstraße her vor. Der zweigeschossige Anbau soll komplett verglast werden. „Das Glas beschattet von innen und erzeugt von außen Strom“, erklärt es Litfin vereinfachend.

Im Anbau soll sich seinen Plänen zufolge der 300 Quadratmeter große Rathaus-Saal befinden, der 90 Quadratmeter größer als der bisherige wird. „Dann haben hoffentlich alle 39 Ratsmitglieder sowie Zuhörer Platz“, sagt Litfin. Seinen Erfahrungen nach - er hat früher viele Kirchen gebaut, darunter auch das Gemeindehaus am Rosenhagen in Peine - haben in dem Saal bis zu 300 Personen Platz.

Den jetzigen Rathaus-Saal könnte man dann zu Büroräumen umbauen und dort die 16 Mitarbeiter des Bau- und Planungsamtes, die sich derzeit in der Rathaus-Außenstelle in Gadenstedt befinden, einziehen. Somit wären alle 64 Mitarbeiter der Verwaltung unter einem Dach. Auch einen zweiten Fluchtwege hat der Architekt eingeplant: Vom Obergeschoss und vom Rathaus-Saal.

Für die Energieversorgung des Gebäudes hat sich Litfin etwas Besonderes einfallen lassen: Er setzt auf regenerative Energien - „Heizen zum Nulltarif“, wie er es nennt. Auf dem Flachdach des Anbaus will er eine 150 Quadratmeter große Fotovoltaik-Anlage aufbauen, der so sowie durch die Solarverglasung gewonnene Strom könnte eine Erdwärmepumpe antreiben.

Die voraussichtlichen Kosten beziffert der 80-Jährige auf rund 3,7 Millionen Euro. Seine Pläne sieht er als Diskussionsvorschlag.

mir

Stellungnahme des Bürgermeisters

„Anbau hat keine Priorität“

Ein Rathaus-Anbau stehe derzeit nicht auf der Prioritäten-Liste, erklärt Bürgermeister Otto-Heinz Fründt zu den Vorschlägen Litfins. „Es gibt Dinge, die wir vorrangig bearbeiten müssen, wie Kita, Schule und Infrastruktur“.

Angesichts der hohen Kosten sei der Entwurf generell zu überprüfen, zudem müssen man sich zunächst über die Personalentwicklung Gedanken machen und erst danach über die Größenordnung eines Rathauses. Auch wenn er persönlich es begrüßen würde, wenn das Rathaus auch über einen Saal für verfügen würde.

mir

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