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Rainer Apel will Bürgermeister der neuen Gemeinde Ilsede werden

Ilsede Rainer Apel will Bürgermeister der neuen Gemeinde Ilsede werden

Ilsede. Wenn die beiden Gemeinden Ilsede und Lahstedt Anfang 2015 fusionieren, wird es auch einen neuen Bürgermeister geben. Unter der Hand wurden in den vergangenen Monaten zwar bereits einige Kandidaten gehandelt, größtenteils verlief die Personaldiskussion jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Jetzt hat sich erstmals ein möglicher Kandidat aus der Deckung gewagt: „Ja, ich werfe meinen Hut in den Ring“, sagt der Ilseder Sozialdemokrat Rainer Apel.

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Quelle: Archiv

Der 45-Jährige ist derzeit stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion sowie 1. Stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ilsede. „Bürgermeister der neuen Gemeinde Ilsede - das ist schon eine reizvolle Aufgabe“, sagt Apel im PAZ-Gespräch. Der neue Verwaltungs-Chef müsse vor allem ausgeprägte Führungsqualitäten sowie gute Kenntnisse im Finanzbereich aufweisen. Der neue Bürgermeister müsse zudem enorm belastbar sein. „Das werden sicherlich 70- oder 80-Stunden Wochen, mit Freizeit ist da nicht mehr viel“, sagt der Sozialdemokrat.

Apel ist zwar der erste Kandidaten-Kandidat, der offensiv sein Interesse an dem Bürgermeister-Amt bekundet hat, der einzig gehandelte Kandidat ist er jedoch nicht. Auch der Name Michael Baum fällt immer mal wieder. Der Oberger sitzt für die SPD im Lahstedter Rat sowie im Kreistag. „Ich werde mich zu diesem Thema nicht äußern“, erklärt der Sozialdemokrat gegenüber der PAZ. Die internen Beratungen würden zwar bereits laufen, man habe sich aber darauf verständigt, noch nicht an die Öffentlichkeit zu treten.

Und so werden auch die beiden anderen Kandidaten-Kandidaten nur unter der Hand gehandelt: Jürgen Heuer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion in Lahstedt, sowie Otto-Heinz Fründt, Bauamtsleiter in Ilsede und Mitglied der SPD-Fraktion im Hohenhamelner Rat. Vor allem Fründt gilt für einige Beobachter als Idealbesetzung, weil er „in beiden Gemeinden jeden Stein kennt“, wie ein enger Vertrauter es einmal ausdrückte. Heuer hingegen werden eher Ambitionen auf den Vorsitz der künftigen SPD-Ratsfraktion nachgesagt, er gilt daher nicht als Topfavorit für das Bürgermeister-Amt.

Ein oft gehandelter Name kann ebenfalls von der Liste gestrichen werden: „Ich stehe für eine Kandidatur nicht zur Verfügung“, erklärt Jörg Gilgen, Lahstedter Ratsmitglied und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Lahstedt. Er wolle allerdings für den Vorsitz des neuen SPD-Ortsvereins Ilsede kandidieren. Am 11. September wollen sich die beiden Ortsvereine Lahstedt und Ilsede zu einem gemeinsamen Ortsverein Ilsede zusammenschließen.

Danach solle die Suche nach einem Bürgermeister-Kandidaten verstärkt werden. Man rechne noch mit einigen Bewerbungen, außerdem suche man auch aktiv in ganz Südostniedersachsen nach „starken Persönlichkeiten innerhalb der SPD, die dieses Amt ausfüllen könnten“, sagt Gilgen.

Ein gemeinsamer und unabhängiger Kandidat, wie es beispielsweise die Ilseder CDU vorgeschlagen hat, sei dabei nicht ausgeschlossen - aber derzeit auch nicht die Priorität.

mu

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