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Rätsel des Osning: Tour zu den Externsteinen

Ilsede Rätsel des Osning: Tour zu den Externsteinen

Ilsede. Ein rätselhaftes Heiligtum besucht der Förderverein Burg Steinbrück - und es sind noch einige Plätze frei... Mit einem Luxusbus geht es am 4. Juli zu den Externsteinen im Teutoburger Wald - zum „Stonehenge der Germanen“, wie Organisator Siegfried Skarupke sie nennt.

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Die Externsteine sind das Ziel der Tour des Fördervereins Burg Steinbrück. Hier: Das sogenannte Observatorium.

Quelle: oh

13 graue Felsen von 20 bis 38 Metern Höhe beherbergen von Hand gehauene Grotten und Höhlen, die zu rituellen Zwecken dienten. „Ich bin gerne bereit, Interessenten auf eine Warteliste zu setzen. Sollte es kurzfristig zu Stornierungen kommen, werde ich diese sofort informieren.“

Wie kann man sich das große Interesse an den Externsteinen erklären? „Möglicherweise fragen sich immer mehr Menschen wo unsere Wurzeln verborgen sind“, spekuliert Skarupke. „Wer waren unsere Vorfahren, und wie lebten sie? Eines ist gewiss: Die Externsteine waren ihr Heiligtum.“ Der „Osning“ so die germanische Bezeichnung der Externsteine, besteht aus 13 bizarren Sandsteinfelsen. „Bis heute sind sie ein in Stein gemeißeltes Geheimnis unserer Ahnen.“

Schon während der Steinzeit wurden sie von Menschen aufgesucht, weiß der Hobbyhistoriker. Artefakte aus dieser Zeit können dies belegen. „Ob man hier nur lagerte, oder schon heidnische Rituale durchführte, kann man nicht belegen“, so der Ölsburger.

Hier, soll auch die „Irminsul“ gestanden haben. Ein germanisches Heiligtum inmitten eines Götterhaines. Sie soll nach altem Glauben das All getragen haben , auch war sie die Brücke zur Ewigkeit. Dass es sich um eine keltisch-germanische Kultstätte handelte, sei belegt - dies beweisen die noch heute vorhandenen Grotten, und als Kapellen genutzten Höhlen.

Rätsel gibt auch das „Observatorium“ auf. Durch ein kreisrundes Loch, welches durch den Fels gearbeitet wurde, fallen seit Jahrtausenden zur Sommersonnenwende die Strahlen der Sonne auf einen steinernen Altar unterhalb des „kosmischen Fensters“.

Erste Zerstörungen am „Osning“ gab es bereits zu Zeiten der Römer. „Wie man weiß, wurden diese wenig später nicht weit von hier geschlagen, und vertrieben“, fügt Skarupke hinzu. Mit dem Ziel, die heidnischen Sachsen zu missionieren, ließ Kaiser Karl der Große um 772 viele der religiösen Stätten rund um die Externsteine zerstören.

Noch weitere verborgene Reliefs sind zu entdecken - etwa Bilder der nordischen Gottheiten Wodan und Odin. Skarupke: „Neues zu entdecken hofften in der Vergangenheit viele Zeitgenossen.“ So wollte um 1650 der Großherzog Ferdinand der II aus der Toskana die Externsteine, auf der Suche nach einer Reliquie, kaufen. „Möglicherweise dem heiligen Gral der Tempelritter“, so Skarupke. Auch die Nationalsozialisten suchten bei den Externsteinen Belege für eine vorchristliche- germanische Kultstätte. „Bis in die heutige Zeit gibt der Osning den Forschern noch viele Rätsel auf“, so der Ölsburger.

sip

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