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Ponyhof: Richterin schlägt Vergleich vor

Ölsburg Ponyhof: Richterin schlägt Vergleich vor

Besteht doch noch Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Ponyhof Fuhsetal in Ölsburg? Gestern sah sich eine Richterin vom Braunschweiger Verwaltungsgericht vor Ort um. Sie schlägt einen Vergleich zwischen Landkreis und Ponyhof im Tierschutz-Verfahren vor. Der Abriss ist aber nicht vom Tisch.

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Wollen den Ponyhof erhalten: Wolfgang Feigs (2.v.l.) und Mitstreiter beim gestrigen Ortstermin.

Quelle: sip

Ölsburg . Vor Ort überzeugten sich Vertreter des Veterinäramtes des Landkreises und Eva Horten, Richterin des Verwaltungsgerichtes Braunschweig, von Feigs neuesten Umbauten: Der Ponyhof-Besitzer hatte weitere geschützte Liege- und Ruheplätze für seine Pferde errichtet sowie die Zahl der Tiere von 17 auf 12 reduziert. Damit reagierte er auf eine Anordnung des Landkreises: Das Veterinäramt hatte mangelnden Witterungsschutz und zu wenig Liegefläche für die ehemals 17 Tiere kritisiert und per Eilverfahren verfügt, dass der Ölsburger ab dem 15. November nur noch sechs Pferde halten darf.

Gestern entspannte sich die Situation vor Ort, Feigs und seine Unterstützer konnten sogar Hoffnung schöpfen. Nach Abmessungen der Amts-Tierärztin des Landkreises, Dr. Tatjana Shobeiry Fard, zeigte sich, dass Feigs nun genug Platz für seine derzeitigen 12 Tiere vorweisen kann.

Richterin Horten, die als Berichterstatterin ihrer Kammer vor Ort war, stellte nach ihrem Rundgang in Aussicht, im Braunschweiger Gericht einen Vergleich zwischen Landkreis und Feigs vorschlagen zu wollen. Der Landkreis signalisierte Zustimmung (siehe Kasten rechts). Damit könnte das Tierschutz-Verfahren abgewendet sein.

Trotzdem bleibt noch das Parallelverfahren um die baurechtlichen Mängel des Ponyhofes – offensichtlich geht es um etwa 17 Verstöße. Weiterhin steht daher die gerichtliche Abriss-Verfügung. „Das ist die allergrößte Hürde“, sagt Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede, die sich für den Erhalt des Ponyhofs einsetzen.

Zwar hat Feigs’ Anwalt gegen den Abriss Widerspruch eingelegt. Dass das Urteil kassiert wird, ist aber unwahrscheinlich. Am Ende könne es wieder auf den guten Willen des Landkreises ankommen: Der ist zumindest nicht verpflichtet, das Urteil umzusetzen – und damit den Hof abzureißen. Die Ponyhof-Retter hoffen auch hier auf eine gemeinsame Lösung.

sip

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