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Ponyhof-Aus: Feigs hofft auf längere Frist für Abriss

Ölsburg Ponyhof-Aus: Feigs hofft auf längere Frist für Abriss

Ölsburg. Große Trauer auf dem Ponyhof Fuhsetal in Ölsburg. Nachdem Inhaber Wolfgang Feigs vor Gericht gegen den Landkreis Peine verloren hat, drängt die Behörde auf den baldigen Abriss des illegal errichteten Hofes. Reitkinder und Eltern sind fassungslos.

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Mit Transparenten haben die Reitkinder des Ponyhofes Fuhsetal in Ölsburg für den Erhalt der Anlage demonstriert – letztlich ohne Erfolg.

Eigentlich war die Stimmung auf dem Ölsburger Ponyhof immer ausgelassen - doch als die Reitkinder am Mittwoch nach und nach von dem endgültigen Aus erfahren haben, flossen Tränen. Aber nicht nur die Reitkinder reagierten mit Unverständnis auf die Abriss-Anordnung des Landkreises, auch die zahlreichen Eltern zeigten sich enttäuscht.

Am Dienstag war bekanntgeworden, dass das Oberverwaltungsgericht Lüneburg die Abrissverfügung des Landkreises Peine als rechtmäßig erklärt und damit einen Schlussstrich unter den jahrelangen Rechtsstreit zwischen Verwaltung und Ponyhof-Betreiber gezogen hat (PAZ berichtete). Wegen „einer Vielzahl von rechtlichen und tatsächlichen Mängeln“ - wie es die Kreisverwaltung in einer Stellungnahme erklärte - müsse der Hof abgerissen werden (ausführliche Begründung der Verwaltung). Jahrelang hatten Feigs und Landkreis miteinander vor Gericht gestritten, zuletzt war der ausgehandelte Kompromiss gescheitert, den Ponyhof an anderer Stelle wieder aufzubauen.

Eine genau Frist für den Abriss gibt es übrigens noch nicht, auf PAZ-Anfrage teilt der Landkreis jedoch mit: „Die Kreisverwaltung gibt Herrn Feigs nun zunächst einige Tage Gelegenheit für die weiteren Planungen. Kommt Herr Feigs in angemessener Zeit nicht auf die Kreisverwaltung zu, werden wir mit ihm Kontakt aufnehmen. Sofern gewünscht und erforderlich, bieten die Fachleute vom Landkreis auch Hilfestellung bei der Suche nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten für die Pferde an.“

Feigs will dieses Angebot annehmen und sich schnellstmöglich beim Landkreis melden. Er hofft jedoch, dass er wenigstens den Winter über noch bleiben kann, um in aller Ruhe für die Tiere ein neues zu Hause zu suchen. Auch Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede, die sich seit Jahren für den Erhalt des Hofes engagiert hat, appelliert in diesem Zusammenhang an den Landkreis Peine. „So unabänderlich das Gerichtsurteil jetzt ist, kann man nur hoffen, dass bei der Umsetzung durch den Landkreis die für die Kinder und das weitere Umfeld des Ponyhofes notwendige Sensibilität gezeigt wird“, erklärt die Ilseder Ratsfrau.

mu

  • In der Donnerstagausgabe der PAZ lesen Sie weitere Hintergründe und einen Kommentar.
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