Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Politische "Flüsterwitze" ließen Zuhörer schlucken

Bülten Politische "Flüsterwitze" ließen Zuhörer schlucken

Bülten. Politischen Witzen im Dritten Reich widmete sich Pastor in Ruhe Eckehard Fröhmelt aus Solschen bei der vom Kulturverein Ilsede organisierten Veranstaltung.

Voriger Artikel
Schüler und Banker erlebten Astro-Sternstunden
Nächster Artikel
Schlagabtausch im Rat

Sprach in der Kapelle in Bülten über „Flüsterwitze“ im Dritten Reich.

Quelle: taw

Die Zeit des Nationalsozialismus hat sich in den Köpfen der Menschen eingebrannt. Vor allem die damaligen Verbrechen haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Bereits in der damaligen Zeit war den Menschen der Wahnsinn der nationalsozialistischen Taten bewusst. Und obwohl sie ihnen schutzlos ausgeliefert waren, begegneten sie ihnen mit einem ganz eigenen Humor, daran erinnerte Eckehard Fröhmelt bei der Veranstaltung. Der Pastor in Ruhe aus Solschen näherte sich diesem heiklen Thema in einem Vortrag über politische Witze im Dritten Reich in der Kapelle in Bülten an. „Man spricht nicht nur einfach vom Witze erzählen im Dritten Reich, sondern vom Flüsterwitz, weil es in einem totalitären Staat lebensgefährlich ist, über ihn Witze zu machen“, hatte Fröhmelt seinen Vortrag angekündigt.

Viel Sarkasmus schwang dann in den vorgetragenen Witzen mit, die die rund 30 Zuhörer sowohl schmunzeln als auch schlucken ließen. Deutlich wurde dabei, dass die Witze zur damaligen Zeit eine Art Ventil gewesen sein mussten, um hinter vorgehaltener Hand dem Unfassbaren Worte verleihen zu können.

Fast schon makaber muteten einige der Witze und Verse an, die Fröhmelt in Kategorien wie Volksmund, Alltag oder Politik geordnet hatte. Verbunden wurden die Zeilen mit Wissenswertem und Historischem aus der Geschichte des Dritten Reiches.

„Welches Eintopfgericht ist in Deutschland am weitesten verbreitet?“, fragte Pastor Fröhmelt in die Menge. Die Antwort lieferte er sogleich selbst: „Die gedämpfte Zunge.“ Ein kurzes Gelächter war zu hören - mehr wegen des makabren Beigeschmacks als auf Grund von Erheiterung.

Ähnlich endete auch die Geschichte vom kleinen Mädchen, das Adolf Hitler einen Büschel Gras reicht. Auf die Frage, was er damit solle, antwortete das Mädchen keck: „Es wird gesagt, erst wenn der Führer ins Gras beißt, kommen bessere Zeiten.“

taw

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung