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Performance-Art auf dem Hüttengelände

Ilsede Performance-Art auf dem Hüttengelände

Ilsede. Performance-Art in Ilsede: Ab morgen macht das Künstlerprojekt „Blow!“ - Internationale weibliche Positionen der Performance Art“ im Südkreis halt. Neben einem Vortrag vor Schülern werden die Künstlerinnen auch auf dem Hüttengelände auftreten.

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Könnten „verstörend, schockierend und absurd erscheinen“: Shannon Cochrane aus Kanada tritt in Ilsede auf.

Quelle: privat

Performance wird eine situationsbezogene, handlungsbetonte und vergängliche künstlerische Darbietung eines Performers oder einer Performancegruppe genannt, lautet eine Definition. Wer es genau wissen will, hat die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Kunstform zu machen, wenn die Künstlerinnen aus Chile, Nordirland, Finnland und weiteren Ländern in Ilsede auftreten.

Bereits am heutigen Dienstag werden die Performance-Künstler ab 18 Uhr einen Vortrag in der Steinscheune der Domäne Marienburg halten. Ab morgen sind die internationalen Performer dann in Ilsede aktiv: Am Mittwoch werden sie in der Aula des Gymnasiums Groß Ilsede über ihre Kunstform sprechen, bevor am Freitag, 29. Juni, vier Performances von vier Künstlerinnen ab 19 Uhr in der Umformerstation auf dem Ilseder Hüttengelände zu sehen sind.

Nocheinmal vier Performances von vier Künstlerinnen werden am darauffolgenden Sonnabend, 30. Juni, ebenfalls in der Umformerstation ab 19 Uhr aufgeführt.

Danach zieht die Künstlergruppe zurück in den Landkreis Hildesheim, tritt am Sonntag, 1. Juli, in Bad Salzdetfurth auf.

„Der Grundgedanke für die geplante Veranstaltung ,Blow!‘ ist die Lust, an einem Ort mit Geschichte und industriellem Charme zu arbeiten und eine relativ junge Kunstform zu installieren“, erklärt Organisator Helge Meyer, der auch Lehrer am Gymnasium Groß Ilsede und ebenfalls Performance-Künstler ist. Zu der Kunstform sagt er: „Die Bildsprache von Performance Art mag verstören, schockieren und absurd erscheinen, sie ist jedoch immer die Übersetzung der Realität in ein Ereignis, ein lebendiges Bild und lässt somit die Distanz zwischen Betrachter und Performer schwinden.“

sip

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