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Peiner Pilger im „neuen“ Hildesheimer Dom

Ilsede Peiner Pilger im „neuen“ Hildesheimer Dom

Ilsede. Das Bistum Hildesheim feiert derzeit sein 1200-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass sind alle Gemeinden der Diözese eingeladen, einmal zum frisch restaurierten Mariendom zu pilgern. Die Gemeinde St. Bernward aus Ilsede folgte nun diesem Ruf und machte sich auf den Weg.

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Den neu restaurierten Dom in Hildesheim besuchten etwa 60 Gemeindemitglieder aus Ilsede, Steinbrück, Lengede und Hohenhameln.

Quelle: oh

In zwei Bussen starteten die Pilger in Richtung Domstadt: 60 Gemeindemitglieder aus den Kirchorten Ilsede, Steinbrück, Lengede und Hohenhameln nutzten bereits die Zeit im Bus, um sich mit Gesängen und Gebeten auf Anlass und Ziel ihrer Fahrt einzustimmen. In Hildesheim angekommen, wurden die Gläubigen schon von drei Gästeführerinnen erwartet. Diese erzählten nun engagiert und kompetent von der Legende des Rosenstocks und der damit verbundenen Gründung des Bistums durch Ludwig den Frommen, über die Kunstschätze des Bischofs Bernward und über die Architektur des neu sanierten romanischen Bauwerks. Auch Domfriedhof, Kreuzgang und Krypta wurden besichtigt. Die meisten Teilnehmer kannten den Dom noch aus der Zeit vor der Renovierung und bewunderten die durch den Umbau erreichte Helligkeit und Klarheit des Raumes. Mancher erinnerte sich sogar noch an das schreckliche Bild, als der Dom nach dem Krieg komplett in Trümmern lag: „Wenn ich bedenke, wie es hier aussah, als ich als Kind zum ersten Mal nach Hildesheim kam - und nun diese schöne, freundliche Kirche, das ist wirklich beeindruckend,“ staunte beispielsweise Josef Heimann über das Gotteshaus, das übrigens zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Nach einer guten Stunde unter dem Motto „Kulturelles“ folgte dann der Programmpunkt „Kulinarisches“: Einige Frauen aus dem Kirchort Hohenhameln hatten sich mit Kaffee, Kuchen und Geschirr aufgemacht, um die Pilger auf der Wiese vor der Kirche an einer „Freiluft-Kaffeetafel“ zu bewirten. So wurde bei herrlichem Herbstwetter mit Blick auf das auch von außen in neuem Glanz erstrahlende Gebäude „geschlemmt und geschnackt“ - für die Pilger auch eine gute Gelegenheit des gegenseitigen Kennenlernens, wurden doch die vier Kirchorte erst vor einigen Jahren zu einer Gemeinde zusammengefasst.

Um 17 Uhr folgte dann als Höhepunkt und Abschluss des Tages die Pilgermesse. Bei dieser kamen sogar die mitgereisten Messdiener zum Einsatz. Der Gottesdienst wird den fünf Kindern daher sicher noch lange in Erinnerung bleiben: „Das Ministrieren im Dom war cool, aber die riesigen Kerzen zu tragen war viel schwerer als die bei uns!“, lautete das Fazit des 10-jährigen Justus.

sip

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