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Pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen streikten

Astrid-Lindgren-Schule beteiligte sich Pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen streikten

Am Mittwoch hatte die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) zum Warnstreik in der Landeshauptstadt Hannover aufgerufen. Auch zahlreiche Lehrkräfte der Astrid-Lindgren-Schule in Groß Ilsede beteiligten sich an der Aktion, bei der mehr Lohn und weniger Teilzeitverträge gefordert wurden.

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Die rund 30 Streikenden aus Peine standen gestern Morgen vor dem Gewerkschaftshaus in Peine.

Groß Ilsede /Hannover. Dem Aufruf folgten rund 30 Angestellte von Schulen aus dem Peiner Land, die an Förderschulen im Kreis als pädagogische Mitarbeiter angestellt sind. Treffpunkt war das Peiner Gewerkschaftshaus, von dem es dann nach einer kurzen Einführung gemeinsam in Richtung Hannover ging. Dort trafen sich später am Nachmittag mehrere hundert sozialpädagogische Fachkräfte, Schulsozialarbeiter, Schulassistenten und tariflich beschäftigte Lehrkräfte zu einer rund einstündigen Kundgebung.

„Wir fordern eine Erhöhung der Arbeitslöhne und zusätzlich eine fünfte Erfahrungstufe“, so Peines GEW-Vorsitzender Hans-Jürgen Glapa. Aktuell werden die Arbeitnehmer in vier sogenannte Erfahrungsstufen eingeteilt, nach denen der Verdienst geregelt wird. „Insgesamt fordern wir sechs Prozent mehr Lohn“, fasst Glapa zusammen.

Zusätzlich fordert die Gewerkschaft, dass „befristete Verträge ausschließlich mit konkreten Begründungen vergeben werden“, wie Glapa sagte. Auch von der Vergabe von Teilzeitverträgen, wie es aktuell nahezu ausschließlich der Fall sei, sollten Arbeitgeber absehen, führte der Vorsitzende weiter aus.

An den Förderschulen im Peiner Landkreis mussten bestimmte Betreuungsangebote aufgrund des Warnstreiks ausfallen. Glapa hatte den Schulen vorher jedoch Bescheid gegeben, so dass diese sich darauf einstellen konnten. „Die Schulen haben sich um eine entsprechende Versorgung gekümmert und auch die Eltern wurden informiert“, so Glapa. Er betonte: „Kein Kind wurde aufgrund von Arbeitskräftemangel nach Hause geschickt.“

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