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Otto-Heinz Fründt: „Kein Schulneubau in Gadenstedt“

Ilsede Otto-Heinz Fründt: „Kein Schulneubau in Gadenstedt“

Ilsede. Die Schulentwicklungsplanung in der Gemeinde Ilsede wird heiß diskutiert. Nun hat die Adenstedter CDU öffentlich einen Schulneubau in Gadenstedt ins Spiel gebracht. Diesen strebe die Verwaltung und die SPD Ilsede an, verkündete sie. Doch was ist dran? Die PAZ hat bei Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) nachgefragt.

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Die Grundschule Groß Lafferde: Die Entscheidung, ob sie zur Ganztagsgrundschule wird, soll im Herbst fallen.

Quelle: Archiv

„Es gibt derzeit keine Pläne, in Gadenstedt eine neue Schule zu bauen“, erteilt Bürgermeister Fründt den Spekulationen eine deutliche Abfuhr. Hintergrund: In Alt-Lahstedt geht die Angst vor der Schulschließung um. Viele Schulen treten die Flucht nach vorn an und wollen den Ganztagsbetrieb installieren, der bei vielen Eltern nachgefragt wird.

So hat die Grundschule Groß Lafferde bereits einen Antrag auf Ganztagsbetrieb bei der Verwaltung gestellt, auch die Adenstedter Schule, als Außenstelle von Gadenstedt, strebt dies an. Und für die Gadenstedter Einrichtung gibt es bereits einen Ratsbeschluss - gefasst vom ehemaligen Lahstedter Rat im Jahr 2014 - nach dem auch sie Ganztagsschule werden soll.

Für Politik und Verwaltung keine einfache Gemengelage, und die Emotionen kochen regelmäßig hoch. „Derzeit liegt uns das pädagogische Konzept für eine Ganztagsschule Groß Lafferde vor. Wir sind dabei, den Raumbedarf zu ermitteln und zu prüfen, ob es realisierbar ist“, legt Fründt den aktuellen Stand dar. Auch von der Schulleitung der Grundschule Gadenstedt mit Außenstelle Adenstedt habe man sich ein solches Konzept erbeten. Parallel dazu würden die Kosten ermittelt. „Dann müssen wir alles gegenüberstellen und sehen, was sich in den Gebäuden verwirklichen lässt“, sagt der Bürgermeister. Denn die Gebäude stehen zum Teil unter Denkmalschutz, notwendige Umbauten im Zuge der Inklusion könnten viel Geld verschlingen.

„Es ist nichts in Stein gemeißelt, aber wenn man eine Entscheidung treffen will, muss man offen alle Möglichkeiten prüfen. Dazu zählt auch ein Neubau - wo auch immer“, macht der Bürgermeister deutlich.

In Groß Lafferde soll im Herbst eine Entscheidung fallen. „Es geht um die Kinder. Und wir müssen die Unterrichtsversorgung sicherstellen“, betont Fründt. Fest steht aber auch: Bis 2018/2019 gilt für alle drei Schulen ein Bestandsschutz.

mir

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