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Ortsdurchfahrt: Umstrittener Ausbau ist beschlossen

Ilsede-Gadenstedt Ortsdurchfahrt: Umstrittener Ausbau ist beschlossen

Gadenstedt. Der Komplettausbau der Ortsdurchfahrt von Gadenstedt wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Dieser Grundsatzbeschluss war wichtig, um die staatliche Förderung in Höhe von 65 Prozent des Gemeindeanteils fristgerecht beantragen zu können. Die Anlieger müssen ihren Anteil voll bezahlen.

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Der Gemeinderat hat die Sanierung der Gadenstedter Ortsdurchfahrt beschlossen.

Quelle: Archiv

Aus dem Paket herausgenommen wurde auf Antrag der SPD der Abzweig „Am Thie“. Hintergrund: Die Eigentümer der Eckgrundstücke wären doppelt in voller Höhe belastet worden.

„Die Entscheidung zum Komplettausbau ist im Vorfeld intensiv diskutiert und wohlüberlegt getroffen worden“, betont Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD). Es seien im Vorfeld - noch zu Zeiten der Gemeinde Lahstedt - mehrere Varianten geprüft worden und man war zu dem Ergebnis gekommen, dass der Komplettausbau die nachhaltigste Lösung ist. Derzeit geht man von Gesamtkosten in Höhe von rund 4,4 Millionen aus.

Insgesamt war man sich einig, dass versucht werden soll, die Belastung der Anlieger so gering wie möglich zu halten.

Zur weiteren Beratung stehen die Anträge, Eckgrundstücke beim Straßenausbau generell nur zu zwei Dritteln zu belasten (SPD), für die Ortsdurchfahrt eine Sondersatzung zu beschließen und das Modell der wiederkehrenden Beiträge zu prüfen (beide CDU).

Weitere Themen aus dem Ilseder Rat:

  • Für den Kugelwasserturm gibt es in diesem Jahr keine Förderung aus Bundesmitteln. Der ablehnende Bescheid liege seit Ende August vor, das entsprechende Programm sei vierfach überzeichnet gewesen, teilte Fründt mit.
  • Für die Abrechnung von Abwasserkanalanschlüssen bei Gebäuden gilt künftig die Regelung, dass die Leitung bis zum Kontrollschacht für Immobilienbesitzer nicht kostenpflichtig ist, so wie es in der Gemeinde Ilsede bis zur Fusion geregelt war.
  • Zu Schiedspersonen gewählt wurden Horst Schrul (für Bülten, Groß Bülten und Solschen) und Jörg Roffmann (für Adenstedt und Gadenstedt).

wos

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