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Ölsburg erwacht aus Dornröschenschlaf

Ölsburg Ölsburg erwacht aus Dornröschenschlaf

Eigentlich ist Ölsburg sehr alt. Trotzdem ist es auch eine recht junge Ortschaft mitten im Zentrum der jetzigen Gemeinde Ilsede. Denn erst seit 2015 hat Ölsburg wieder eine eigene „Verantwortlichkeit“, repräsentiert durch den Ortsrat, der im Zuge der Neuordnung der Gemeinde Ilsede gewählt wurde.

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Von ehemals neun Kneipen im Dorf ist die „Klause“ die letzte.

Ortsbürgermeister Gerhard Monitzkewitz hat mit seinen Ratskollegen in dieser Zeit schon so einiges geschafft - und sie haben noch viel vor.

Eine große Aufgabe wird es sein, das alte Zuckerfabrik-Gelände zu sanieren und es zu bebauen. Da der Platz innerhalb Ölsburgs sehr begrenzt ist, wird es eines von zwei letzten Baugebieten sein, die es zu verwirklichen gilt.

Das Hauptaugenmerk liegt laut Monitzkewitz dabei auf einer gelungenen Mischung von Einzelbebauung und sozialem Wohnungsbau. Der gebürtige Ölsburger, der von „seinem Ort“ regelrecht schwärmt, möchte sowohl jungen Familien als auch älteren Menschen Wohnraum anbieten können. Da es für das Gebiet schon seit langem einen Bebauungsplan gibt, sieht er der Verwirklichung optimistisch entgegen.

Ein weiterer Herzenswunsch des Ortsrates ist die Neugestaltung des historischen Zentrums rund um die ehemalige Burg. Das Kriegerdenkmal hat eine Frischekur dringend nötig und auch der Platz am alten Friedhof und rund um „den Stein“ verträgt neue Ideen zur Gestaltung.

Überhaupt scheint es, als wäre Ölsburg gerade ein bisschen aus dem Dornröschen-Schlaf erwacht. Kluge Gedankengänge und kleine Veränderungen bewirkten und bewirken viel. Der Festplatz könnte so künftig zwischen den einzelnen Dorffesten als Bolzplatz genutzt werden. „Zwei mobile Tore und eventuell ein Basketballkorb böten dann die Möglichkeit zu spielen“, so Monitzkewitz.

Auch das wieder ins Leben gerufene Osterfeuer hat der Dorfgemeinschaft so viel Spaß gemacht, dass es unbedingt wieder zur Tradition werden sollte, und als „Mehr-Jahres-Projekt“ ist eine Weihnachtsbeleuchtung für die Hauptstraße schon in Arbeit. Ortsrat, ortsansässige Firmen und Einwohner arbeiten hier Hand in Hand.

Neben dem Begrüßungsflyer mit allen relevanten Hinweisen und Adressen zum guten Einleben, den inzwischen jeder Neubürger erhält, sind auch die neugeschaffenen Ortseingangstafeln entstanden (PAZ berichtete). „Ein Jahr ist nicht lang, aber wir haben viel geschafft“, resümiert Monitzkewitz stolz.

Bis 2015 habe der Ort gelernt, sich selbst zu helfen, so der Ortsbürgermeister. Jetzt sei es die Aufgabe zu lernen, dass es im kontrollierten Miteinander zwischen Bewohnern, Ortsrat und Verwaltung oft schneller gehe, Probleme zu bewältigen.

gs

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