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Ölsburg: Turm der Trinitatis-Kirche fertig restauriert

Ilsede Ölsburg: Turm der Trinitatis-Kirche fertig restauriert

Ölsburg. „Wir dürfen uns freuen, unsere Kirche steht wieder mit vollem Glanz da!“, so begrüßte Pastor Dominik C. Rohrlack gestern die Gemeinde zum Gottesdienst zur Einweihung des Turmes zu Ölsburg. Lang ist es her, als das Sturmtief Niklas über das Peiner Land fegte und die Turmspitze der Ölsburger Trinitatis-Kirche herunter fiel.

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Am Ende wurde der Gottesdienst vor der Kirchtür fortgesetzt. Die beiden Pastoren weihten dabei die Zeitkapsel.

Quelle: cw

„Das war ein ganz schöner Schock, als die Polizei meinte, mein Turm sei weg“, so Rohrlack. „Die Ursache war wohl ein Holz, was wir Kaiserstiel nennen. Dies war durchgebrochen, was wahrscheinlich an einem vorherigen Blitzschlag lag“, berichtete Architekt Uwe Wiblishauser aus Wolfenbüttel. Weiter erklärte er, dass das Holz komplett erneuert werden musste.

Die Restaurierung der Turmspitze mit ihrer Bekrönung, dem Wetterhahn, der Kugel und dem Kreuz fand nun einen krönenden Abschluss. Während des Gottesdienstes durch Pastor Rohrlack und Pastor Norbert Paul feilte Dirk Zeyher, Metalldesigner, an der Fertigstellung der Restaurierung. In der alten Kugel, die aufgrund starker Beschädigungen erneuert werden musste, befanden sich bereits zwei Zeitkapseln.

Im Gottesdienst wurde nach der Vorstellung der Dokumente, diese sind ein Schwarz-weiß- Bild, ein Bericht zum Geschehen, ein aktueller Gemeindebrief, eine aktuelle Ausgabe der Peiner Allgemeinen Zeitung, der aktuelle Münzsatz und ein Brief von Zeyher zum Vorgang der Restaurierung, eine weitere Zeitkapsel verschlossen. „Das finde ich spannender als meine Predigt“, so Rohrlack schmunzelnd. „Dem Dorf ist es sehr wichtig, dass der Turm wieder steht und dass jemand da ist, der über allem steht. Der Turm verweist auf Gott, der immer über allem steht“, erklärte Rohrlack in seiner Predigt.

Im Anschluss wurde der Gottesdienst vor der Kirchtür fortgesetzt. Auch Regen hielt die interessierten Konfirmanden und Gottesdienstbesucher nicht davon ab, das Einsetzen der Zeitkapsel und die Weihung der Kugel mitzuerleben. „Solch ein Erlebnis ist etwas seltenes. Es ist cool, so etwas mal mitzuerleben. Den Wetterhahn so nah zu erleben, ist echt spannend und er sieht in Gold voll cool aus“, waren sich die beiden Freunde Phil Woitun (13) und Jason Fasterding (13) einig.

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