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Ökumenischer Gottesdienst

Ilsede-Bülten Ökumenischer Gottesdienst

Bülten . Immer wieder blickten sie am Donnerstag mit einer Mischung aus Hoffnung und Bitte gen Himmel: Tausende Ausflügler, die radelnd oder zu Fuß in Natur oder auf Radwegen und Straßen unterwegs waren.

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Ökumenischer Himmelfahrts-Gottesdienst: In Bülten traten mehrere Kirchenchöre auf.

Quelle: im

Wahrscheinlich hatten die besorgten Blicke weniger den Ursprung in plötzlich einsetzender Religiosität, sondern im Bangen um die Dichtheit des zuweilen stark bewölkten Firmaments. „Manchmal ist der Himmel über uns offen“ war aber nicht als Ankündigung einer Schlechtwetterperiode gemeint, sondern Motto des ökumenischen Zentralgottesdienstes der Ilseder Gemeinden zu Christi Himmelfahrt, der in der St.-Markus-Kirche in Bülten gefeiert wurde.

Pastor Martin Blasig erklärte den „offenen Himmel“ als „Fenster in eine andere Welt“, das sich öffne für Lieder und Stille, für Gebete und Gemeinschaft. Diakon Wolfgang Miosga von der katholischen St.-Bernward-Gemeinde Ilsede erinnerte in der beinahe überfüllten Kirche „an die Wurzeln des Glaubens, als es noch nichts Trennendes gab“ und bekräftigte die Sehnsucht vieler Christen nach der Einheit im Glauben.„Der Himmel ist unter uns“ erklärte er den abstrakten Begriff von der „Himmelfahrt“ und dass Gott keineswegs in einem verborgenen Himmel wohne.

Dies griff sein evangelischer Kollege auf: „Wie viel Himmel hier ist, liegt an uns“, sagte Blasig und rief zu Beistand untereinander auf. „Dann sind wir mit Gott Hand in Hand unterwegs“ fügte er hinzu und sprach von dem „Zeitpunkt, wenn sich alle Träume erfüllen und Gott alles neu macht“.

Musikalisch gestalteten die Kirchenchöre Bülten, Ölsburg und Groß Ilsede unter der Leitung von Wolfgang Motzka und Ursula Nix den Gottesdienst. Respekt: Nix war es zur weiteren Verschönerung des Gottesdienstes nicht nur gelungen, die Gemeinde zum Kanongesang zu motivieren, sie konnte auch auf die Unterstützung von fünf jungen Blockflötisten zurückgreifen. Motzka als musikalischer Leiter legte wie üblich lange Strecken zurück zwischen dem Klavier vor dem Altarraum und der Orgel auf der Empore. Die Stimmung erlebte ihren Höhepunkt beim gemeinsamen Friedensgruß - und natürlich beim Imbiss im Pfarrgarten.

uj

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