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Nur eine Liste bei Solschener Ortsratswahl

Solschen Nur eine Liste bei Solschener Ortsratswahl

Solschen. Wenn in Solschen bald der Ortsrat gewählt wird, gibt es elf Kandidaten. Doch keiner davon gehört offiziell zu einer Partei. Denn die Solschener haben sich zusammengetan, etwaige Parteibücher beiseite gelegt und eine Wählergruppe gegründet.

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Die elf Kandidaten der Wählergruppe Solschen mit ihren Unterstützern Harry Willich und Klaus Grimm.

Quelle: rb

Solschen. „Das ist das beste für unseren Ort“, sagt Günter Mertins, einer der Kandidaten. Mertins nennt es den „Solschener Weg“, den der Ort jetzt beschreite. Die Gründe für die Wählergruppe liegen in der Vergangenheit: „Wir hatten immer Probleme, den Ortsrat zu besetzen. Und bei einigen Sitzungen waren wir nicht mal beschlussfähig, das war ein echtes Dilemma“, erzählt der Ortspolitiker, der eigentlich zur CDU gehört.

Der neue Ansatz: Parteibuch zur Seite legen und gemeinsam für den Ort. So war die Idee für die Wählergruppe Solschen geboren. „Der Impuls kam von Harry Willich“, erzählt „Alterspräsident“ Mertins. Mit der Idee habe Willich einen Nerv getroffen. „In kleinen Ortschaften ist es wichtig, dass man sich um das Wohl des Ortes kümmert, nicht um das Parteibuch des Gegenübers“, sagt Mertins. „Die Anfänge der Wählergruppe haben gezeigt, dass wir sehr harmonisch zusammenarbeiten werden. Ich bin total begeistert.“

Bei der Ortsratswahl werden elf Kandidaten für sieben Sitze zur Wahl stehen - solche, die normalerweise für eine Partei ins Rennen gehen, und andere, die eben nur das beste für ihren Ort wollen. Dieser Wille eint alle Kandidaten. „Es ist wichtig, dass sich die Solschener auch ohne Partei für den Ort einsetzen können“, sagt Mertins.

Für die Ortsratswahl gibt die Gruppe ein klares Ziel aus: „Wir möchten mindestens 80 Prozent Beteiligung“, sagt Mertins. Die sieben Kandidaten mit den meisten Stimmen ziehen dann in den Ortsrat ein - und wählen aus ihren Reihen den neuen Ortsbürgermeister. „Die Plätze acht bis elf sind dann das Potenzial, falls Nachrücker gebraucht werden. Dieses Potenzial hatten wir in der Vergangenheit nicht und hätten es eigentlich dringend gebraucht“, erklärt Mertins. „Das ist ein toller Weg, den wir gehen, eben der Solschener Weg“, sagt Mertins. „Für unseren Ort, für den Zusammenhalt in unserem Solschen.“

Drei Kandidaten haben sich übrigens bereit erklärt, im Falle einer Wahl dem Ort als Bürgermeister vorstehen zu wollen: Jürgen Lücke, Manfred Schmidt und Behrend Heinemann möchten sich intern zur Wahl stellen. Außerdem stehen auf der Liste der Wählergruppe Solschen: Stefanie Neumann, Frank Mohrholz, Ute Cramm, Jörg Schwahn, Jörg Ernst, Stefan Dallmer, Udo Ocker und Günter Mertins.

js

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